Sozialdemokraten sind bekannt dafür, dass sie sich von der Gesellschaft aushalten lassen. Sie machen anderen Menschen das Leben schwer, die Arbeitsplätze schaffen, während sie es sich selbst auf Staatskosten gutgehen lassen. Sie gelten als Kämpfer gegen Korruption und halten sich für ein moralisches Gewissen.  Geht es um die eigenen Pfründe, dann sind sie moralisch doch flexibel.

„Die Unwissenheit ist der Wahrheit näher als das Vorurteil“, sagte einst der russische Revolutionsführer Lenin.

 

Wer Vorurteile und Vorbehalte gegenüber Sozialdemokraten hegt, ohne zu wissen, was sie wirklich machen und was sie vor allem für Geld machen, der mag vielleicht nicht unbedingt gebildet sein, aber hat wohl eine gute Intuition.

 

 

Kanzlerkandiat der SPD Peer Steinbrück ließ sich hohe Summen für Vorträge in der freien Wirtschaft ausbezahlen. Ein solches Muster gibt es auch bei Journalisten, die sich von Firmen und Parteien kaufen lassen. Sie bekommen für einen Vortrag ein hohes Honorar und schreiben dann entsprechend positive Artikel über Parteien, Firmen oder andere Einrichtungen. Die Geschichte von Peer Steinbrück liegt nun auch schon fast vier Jahre zurück und nach der Bundestagswahl 2013 hatte man von ihm nur noch wenig gehört. Ähnliches war auch bei Gerhard Schröder der Fall gewesen, der nun als Lobbyist für Gazprom tätig ist — eine Stelle, wo er dem Land weniger schadet, denn wir wissen, dass er Deutschland in völkerrechtswidrige Kriege verwickelte.

 

Zurück zur Sache: «Wir verkaufen keine Amtsträger», hieß es noch 2010. Aber wen interessiert in der Politik noch das Gespräch von vor vier Jahren. Politiker sind nicht käuflich, nicht bei der SPD…aber man kann sie mieten, aber dann sind sie teurer als ein Mietwagen.

 

 

Wie beispielsweise die Berliner Tageszeitung taz in einem Artikel berichtet, der den Titel hat «Rent a Sozi», kann man anscheinend ranghohe Politiker der SPD gegen eine stolze Summe von etwa 7000 Euro für ein Treffen mieten.

 

7.000 Euro für einen Auftritt des SPD-Ministers der Wahl: Unternehmen und Lobbyverbände können offenbar gegen Bares persönliche Treffen mit sozialdemokratischen SpitzenpolitikerInnen ausmachen. Das berichtet das ZDF-Magazin Frontal 21, dem Angebote und ein Kostenvoranschlag zu so genannten „vorwärts-Gesprächen“ vorliegen, wie es in der Zeitung heisst.

 

Über diese Enthüllung macht sich natürlich auch der politische Gegner lustig, wie beispielsweise die Junge Union:

 

Das schlimme ist: Dieser Fall kann nicht mehr schockieren, denn die SPD hat längst ihre Werte verraten und heuchelt schon seit über 100 Jahren das Hohelied der Gerechtigkeit und des kleinen Mannes. Diese Enthüllung, ist wiederum ein Beispiel, dass die Sprüche der markigen Sozialdemokraten pure Heuchelei sind und ihnen der Mensch an sich egal ist.

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