Das Vorgehen der russischen Geheimdienste ist eine entschiedene Antwort auf andauernde Provokationen der Ukraine gegen Russland, darunter auch auf der Krim, wie der Sprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, am Donnerstag gegenüber Journalisten sagte, wie Sputnik berichtete

„Die Ukraine setzt ihre provokativen und destruktiven Aktivitäten, darunter auch auf der Krim, weiter fort. Natürlich  werden die Versuche von unseren Geheimdiensten entschieden unterbunden. Die tun das, was sie tun müssen“, so Peskow.

Zur Festnahme des ehemaligen Offiziers der russischen Schwarzmeer-Flotte, Fregattenkapitän a. D. Leonid Parchomenko, wegen Spionage für die Ukraine gab Peskow keine Stellungnahme ab. Diese Frage liege noch im Zuständigkeitsbereich der russischen Geheimdienste, hieß es.

Laut dem Pressedienst des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB soll Parchomenko im Auftrag der Hauptverwaltung für Aufklärung beim ukrainischen Verteidigungsministerium geheime Daten über Aktivitäten der Schwarzmeer-Flotte gesammelt und an den ausländischen Geheimdienst übermittelt haben.

Am 21. November hatte Russlands Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass ukrainische Sicherheitsdienst zwei russischen Soldaten — Maxim Odinzow und Alexander Baranow- auf der Krim entführt hatten.  Angeblich sollten die beiden Papiere aus der Ukraine erhalten, die ihren Hochschulabschluss in der Ex-Sowjetrepublik belegen würden. Unter diesem Vorwand wurden die beiden am vergangenen Sonntag über die Grenze gelockt und festgenommen.

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