Die französische wie auch die gesamteuropäische Syrien-Politik hat sich als ein Fehler erwiesen und muss nun auf einen Dialog mit Russland, dem Iran und Syrien selbst umorientiert werden, wie der Ex-Premier Frankreichs und aktueller Präsidentschaftskandidat Francois Fillon bei einer Vorwahl-Debatte sagte.

 

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„Ich muss feststellen, dass die Politik, die wir schon seit vier Jahren betreiben, gescheitert und der Bürgerkrieg in Syrien nur eskaliert ist“, so Fillon.

 

Frankreich müsse sich nun nach anderen Lösungen für den Konflikt umsehen. Notwendig sei dabei ein Dialog mit allen beteiligten Seiten, einschließlich der Regierung von Präsident Baschar Assad.

 

„Um den Krieg aufzuhalten, müssen wir Russland in eine Diskussion mit uns und mit Europa einbeziehen. Wir sollten auch Verhandlungen mit dem Iran führen, da er — von allen Nachteilen dieses Landes abgesehen – heutzutage eine Schlüsselrolle im Syrien-Konflikt spielt“, forderte der französische Präsidentschaftsanwärter.

 

„Die Politik, die François Hollande im Laufe von vier Jahren gegenüber Russland führte, ist absurd. Sie treibt Russland zur Erbitterung, Isolation, nationalistischem Vorgehen“, so Fillon bei den letzten TV-Debatten mit Alain Juppé.

 

Moskau und Paris müssten ihre Beziehungen wiederherstellen, sagte Fillon.

 

 

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