Aktuell will man RT und Sputnik bekämpfen, weil sie angeblich Propaganda betreiben. Aber vor allem machen sie eines: Sie informieren über Sachverhalte, die man gerne in der deutschen Medienlandschaft zu Tode schweigt. Beispielsweise die Pädophilenvorwürfe bei den US-Demokraten.

 

Als wäre es was neues: Oftmals sind perverse und pädophile Menschen, diejenigen die sich als die Retter von Demokratie und Qualitätsjournalismus aufspielen. Das soll bereits so im alten Griechenland gewesen sein, aber auch in Deutschland gibt es einen richtigen Pädophilen-Skandal, der 2013 erst aufgeklärt wurde. Man hat solange abgewartet, bis die Täter, die in Berlin über 1000 Kinder vergewaltigt und missbraucht haben mit Straffreiheit rechnen konnten. Das ist deutsche Demokratie, das ist der deutsche Rechtsstaat. Man könnte auch sagen: «Demokratie im Westen schützt Perverse und ihre Exzesse» — alles andere kann nur Propaganda sein oder von rechtsradikalen Kreisen stammen.

 

 

Ist es deswegen schon ein Zufall, dass die russischen Medien schon Jahre zuvor angegriffen wurden, nachdem das russische Staatsfernsehen über den Pädophilenskandal der Grünen bereits Jahre zuvor berichtet haben? Eine kleine Wiederholung mit deutschen Untertiteln.

 

 

 

Über den Grünen-Politiker Cohn-Bendit, der auch im EU-Parlament die Grünen lange vertrat, die eine Resolution gegen russische Propaganda verabschiedet haben, ist bereits in den 1980er in Frankreich dieses Gespräch übersetzt worden. Auch auf dieses Gespräch mit dem konservativen Literaten Paul Guth, der sich mehr als fremdschämte, geht das russische Fernsehen ein.

 

 

Das war alles vor drei Jahren hochgekocht und die Freunde der Grünen beschwerten sich damals, dass die ganzen Dinge so plötzlich vor dem Wahlkampf aufgetaucht sind. Also deutsche Medien aus dem konservativen Lager, haben das Thema, was sehr lange bereits bekannt ist, breiter berichtet als beispielsweise die linken Käseblätter, die den Skandal am liebsten unter den Tisch gekehrt haben.

 

Der Kampfbegriff „Fake News“ ist seit einigen Tagen auch in Deutschland in aller Munde. Zufall? Nein. Hinter dem Schlagwort steckt eine Geschichte, die ihren Ursprung in den USA hat. „Fake News“ steht mit Mutmaßungen um einen Washingtoner Pädophilenring im Umfeld von Hillary Clinton in Verbindung, schreibt RT Deutsch.

 

 

Plötzlich ist er da, der Begriff “Fake News”. Mark Zuckerberg verspricht am 19. November, dass Facebook künftig gegen das vermeintliche Problem vorgehen will. Deutsche Leitartikler nehmen sich mit kampagnenartiger Verve dem Thema an.  Die Zeit fährt dafür sogar den US-amerikanischen “Internet-Vordenker” Jeff Jarvis auf. Selbst Angela Merkel thematisiert “Fake News” in ihrer Regierungserklärung am Mittwoch.

Dass der Begriff in den vergangenen Wochen eine äußerst steile Karriere hingelegt hat, verdeutlicht eindrucksvoll eine einfache Suche bei Google Trends. Die Kurve zeigt das weltweite öffentliche Interesse an bestimmten Suchbegriffen, in diesem Fall an dem Terminus “fake news”, heisst es weiter auf RT.

 

Vor „Fake News» war #Pizzagate

Rückblick auf den 9. November, den Tag nach der Präsidentschaftswahl: In den USA verbreitet sich der Hashtag #Pizzagate wie ein Lauffeuer. Hinter dem Schlagwort steckt nicht weniger als der Vorwurf, dass Hillary Clintons Wahlkampfmanager John Podesta in Verbindung mit einem vermeintlichen Pädophilenring steht, so RT weiter.

 

Ist es also Zufall, dass man den Begriff FakeNews kurz nach den WikiLeaks-Enthüllungen hochgekocht hat. Vor #Pizzagate war ja noch #SpiritCooking, ein Ritual, das von der serbisch-amerikanischen Perfomance-Künstlerin — so gesehen- lediglich performed wurde… Über Abramovic wurde in der letzten Zeit eher wohlwollend berichtet, wobei sie wohl erstmal in diesem ganzen Wahnsinn eine eher untergeordnete Rolle spielt, denn sie fiel öfters mit extravaganten Dingen auf.

 

Pädophilie im Clinton-Umfeld? Das muss doch eine Verschwörungstheorie sein, schreibt RT im Artikel in einer Zwischenüberschrift weiter. “Fake News” auf dem Vormarsch – Da muss man etwas getan werden, lautet eine Zwischenüberschrift zuvor.

Das russische Portal stellt sich hier berechtigte Fragen. Warum Verschwörungstheorie? Bei den Grünen war das lange auch ein Abwehrmittel geweisen, solange bis auch die konservativen Medien in die Gänge kamen und auf einem mehr oder weniger seriösem Parkett berichtet haben. Was macht die Demokraten besser als beispielsweise die katholische Kirche, über dessen Skandal die linke Presse lang und breit ausgelassen hat und die Grünen eine «schonungslose Aufklärung» verlangten, die sie selbst aber nicht boten, nachdem ihre Vorwürfe wieder lauter wurden.

 

Zehn Jahre zuvor hatten selbst konservative Medien versucht Journalisten fertig zu machen, nachdem man versuchte über Cohn-Bendit zu enthüllen. Alles stand damals noch im Zusammenhang mit Joschka Fischer, ehemaliger Außenminister und vermeintlicher Mitbewohner von Cohn-Bendit, dessen Akten bei der Heinrich-Böll-Stiftung lange gesperrt wurden.

 

Wie kommt man von den deutschen Grünen zu den US-Demokraten? Berechtigte Frage, aber auch die Grünen zeigten sich in Deutschland lange solidarisch mit den Demokraten und versuchten deutsche Trump-Fans als rechtsextrem zu diskreditieren. Alles was sich gegen Grüne, Sozialdemokraten stellt ist laut deren Propaganda-Medien entweder russische Propaganda oder per se als Rechtradikal zu deklarieren. Und ja zur EU: Dort will man selbst die Kritik an Pädophilen — besser gesagt an Kinderfickern — auch als rechtsradikal abtun. Der tiefe Sumpf der progressiven Demokraten ist wohl noch ekelhafter, noch perverser als man denkt — aber das alles sollen bloß FakeNews sein?

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