Das Weiße Haus ist zum Schluss gekommen, dass das Ergebnis der Präsidentschaftswahlen vom 8. November den Willen der US-Bürger glaubwürdig widerspiegelt, schreibt die Zeitung «The New York Times» unter Berufung auf die US-Administration.

 

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Obwohl eine IT-Expertengruppe behauptet, dass die Wahlsysteme in den Bundesstaaten Wisconsin, Michigan und Pennsylvania gehackt worden sein könnten, findet das Weiße Haus, dass die Abstimmung fair und frei in Bezug auf die Cybersicherheit gewesen sei.

 
Die grüne Präsidentschaftskandidatin Jill Stein hatte am Mittwoch mitgeteilt, sie wolle das Wahlergebnis in den drei Staaten, wo Donald Trump über seine Herausforderin Hillary Clinton nur knapp gesiegt hatte, überprüfen lassen. Am Freitag reichte Jill Stein bei der Wahlbehörde von Wisconsin den entsprechenden Antrag ein. Die Politikerin hatte das für die Neuauszählung notwendige Geld via Crowdfunding gesammelt.

 

Würde die Demokratin Hillary Clinton nach der Stimmenüberprüfung in den Bundesstaaten Wisconsin, Michigan und Pennsylvania zur Siegerin erklärt werden, würde sie die Mehrheit im Wahlmännerkollegium erhalten. Die Wahlleute werden erst am 19. Dezember formell über die beiden Präsidentschaftskandidaten abstimmen. Der Kongress wird dann das Ergebnis am 6. Januar bestätigen.