Die Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS, auch Daesh) hat die Stellungen der oppositionellen Freien Syrischen Armee (FSA) im Gebiet Haliliye in Nordsyrien mit Chemiewaffen beschossen, wie die Agentur Anadolu unter Berufung auf den türkischen Generalstab meldet.

 

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Nach den Symptomen zu urteilen, die 22 Kämpfer der syrischen Opposition nach dem Beschuss aufwiesen, wurden bei dem Angriff Giftgas-Raketen eingesetzt, hieß es. Gleichzeitig seien bei einem Luftschlag der türkischen Luftwaffe im Rahmen der Operation „Schutzschild Euphrat“ drei IS-Objekte vernichtet worden.
 
Die Armee der Türkei hatte am 24. August ihre Operation „Schutzschild Euphrat“ gegen den IS gestartet. Zusammen mit Kräften der syrischen Opposition hat sie die nordsyrische Grenzstadt Dscharabulus eingenommen und setzt ihre Offensive in südwestliche Richtung fort.

 

Laut dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan geht es um die „Säuberung“ eines 5.000 Quadratkilometer großen Territoriums von den Terroristen, um dort eine Sicherheitszone für die Flüchtlingsrückkehr einzurichten. Damaskus verurteilte indes Ankaras Aktivitäten und stufte den Einmarsch türkischer Truppen in Syrien als Verletzung der Souveränität des Landes ein.
 
Quelle: RIA «Nowosti»

 

 

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