Die Experten vom russischen Verteidigungsministerium übergaben an die syrische Seite den Nachweis, dass Militanten chemischen Waffen in der Nähe der Ortschaft Umm Hosh im Süden der Provinz Aleppo eingesetzt hatten.

 

Nach Angaben des russischen Verteidigungsministeriums haben die russischen Militärexperten eine nicht explodierte Hand-Mörsergranate 240 mm Kaliber mit einem Verschluss im hinteren Teil, der für chemische Munition typisch ist, am 16. November in der Provinz Aleppo im Dorf Umm Hosh gefunden, welche die Terroristen gegen Zivilisten eingesetzt hatte.

 

«Bei der Aufnahme aus der Erde begann eine viskose Flüssigkeit von dunkelbrauner Farbe aus dem Loch unter der Sicherung zu fließen. Die zur Boden-Analyse angewendete Vorrichtungen zeigten in dem Trichter und in der Inhalt der Mine die Anwesenheit von giftigen Substanzen von Typ des blasenziehenden OB Giftstoffs wie Senfgas», so das russisches Verteidigungsministerium.

 

Das Muster der Proben wurde an das Labor für die Studie des russischen Verteidigungsministeriums geschickt.

 

«Die Ergebnisse der Analysen von Proben, sowie die chemische Munitionseinheit mit Senfgas, ferner die Bodenproben aus dem Bereich der Verwendung von Munition, aus dem Trichter und aus der Munitionseinheit wurden an die syrische Seite übergeben», so das russische Verteidigungs-Ministerium.

 

«Die Analyse bestätigte die Anwesenheit in den Proben des chemischen Mittels, nämlich Senfgas, das mit einer hohen Wahrscheinlichkeit durch handwerkliches Verfahren erzeugt wurde, was ein gut etablierte Produktion von chemischen Waffen der Terroristen bestätigt», heißt es vom russischen Verteidigungsministerium.