Im Zusammenhang mit geplanten Raketenübungen hat die Ukraine neue Zonen über dem Schwarzen Meer bestimmt, in denen Flüge gefährlich sein können. Das teilte Sergej Iswolski, Sprecher des russischen Luftfahrtamtes, am Dienstag in Moskau mit.

 

„Die neuen Zonen liegen über dem neutralen Gewässer des Schwarzen Meeres und zum Teil über dem Territorialgewässer Russlands südwestlich und südöstlich der Halbinsel Krim. Somit unternimmt Kiew einen weiteren unerklärbaren Versuch, sechs bis zehn Seemeilen in den souveränen Luftraum Russland ‚einzudringen‘“, sagte der Sprecher.

 

Ukrainische Raketenübung vor Krim: Russisches Verteidigungsamt warnt Kiew Die Gefahrenzonen – sowohl über dem neutralen als auch über dem Territorialgewässer Russlands – gehören zum Zuständigkeitsbereich der Fluglotsen in der Krim-Hauptstadt Simferopol. Am vergangenen Freitag hatte das russische Luftfahrtamt mitgeteilt, dass die Ukraine eine Militärübung mit Raketenstarts im russischen Luftraum vor der Schwarzmeerhalbinsel Krim angekündigt habe. Das Vorgehen der ukrainischen Seite verstoße gegen das Chicagoer Abkommen über die internationale Zivilluftfahrt von 1944. Die Übung sei nicht mit Russland vereinbart worden und gefährde den zivilen Luftverkehr in der Region, hieß es.

 

Das ukrainische Militär hatte bereits 2001 bei einer Übung eine russische Passagiermaschine mit einer Boden-Luft-Rakete vom Typ Buk abgeschossen. Alle 78 Insassen des Tupolew-154-Flugzeugs, das von Tel Aviv nach Novosibirsk unterwegs war, kamen ums Leben. Mitte November dieses Jahres testete die Ukraine nach eigenen Angaben erfolgreich eine neue Rakete. Ein Kiewer Präsidentenberater drohte der russischen Marine mit der «todbringenden“ Waffe.

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