Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich gestern in Moskau beim internationalen Forum der Primakow Lesungen zum jüngsten Telefonat mit dem designierten Präsidenten Donald Trump geäußert. Er erklärte, dass Trump einverstanden war, „dass der derzeitige schlechte Zustand der russisch-amerikanischen Beziehungen zweifellos wieder in Ordnung gebracht werden muss“.

 

 

 

Putin äußerte die Hoffnung, dass es gemeinsam mit dem neuen US-Präsidenten möglich sein wird, „die Beziehungen wieder aufzubauen, die nicht nur für die Menschen beider Länder wichtig sind, sondern auch, um für internationale Stabilität und Sicherheit zu sorgen“.
 

Das Forum ist dem 2015 verstorbenen russischen Spitzen-Politiker Jewgeni Maximowitsch Primakow gewidmet. Er war Diplomat, Direktor des Auslandsnachrichtendienstes, Außenminister sowie Ministerpräsident Russlands.
 

„Ich habe immer viel auf seine Meinung gegeben“, hielt der russische Präsident gestern in Moskau fest.

 

Er erinnerte daran, dass Primakow schon Jahre vorm sogenannten „Arabischen Frühling“ davor gewarnt hat, dass „ein Zusammenbruch der säkularen Regime im Mittleren Osten in eine Katastrophe führen könnten“.
 

„Die Worte von Jewgeni Maksimowitsch wurden wahr, leider. Leider ist der Mittlere Osten zu einer Brutstätte des Terrorismus und religiösem Extremismus geworden“, so Putin.

 

 

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