Nach Angaben des US-Fernsehsenders CNN sollen Cyberverbrecher zwei Milliarden Rubel (umgerechnet knapp 30 Millionen Euro) aus der Zentralbank Russlands gestohlen haben.
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Eigentlich hätten die Hacker fast fünf Milliarden Rubel (umgerechnet 70 Millionen Euro) entwenden wollen, berichtet CNN unter Berufung auf den stellvertretenden Chef der Sicherheits- und Informationsschutzabteilung der Bank, Artjom Sytschjow. Dennoch sei die Attacke abgewehrt worden.

Laut CNN, hätten die IT-Experten das gestohlene Geld teilweise zurückbekommen. Der Sender erläutert, dass das Angriffsmuster den jüngsten Attacken auf Geldhäuser weltweit, darunter in Vietnam, Ecuador und Bangladesch, ähnelt.

 

Inzwischen berichtet die russische Nachrichtenagentur «RIA Nowosti» unter Berufung auf die Zentralbank Russlands, dass diese Informationen nicht der Wahrheit entsprechen. Es handele sich um Verluste, die die Banken und ihre Kunden innerhalb des Jahres 2016 erlitten hätten.

 

Zuvor hatte der russische Inlandsgeheimdienst FSB erklärt, dass ausländische Nachrichtendienste Cyberattacken auf russische Banken durchführen möchten, um das Finanzsystem der Russischen Föderation zu destabilisieren. Die Attacken sollten der Behörde zufolge ab dem 5. Dezember beginnen. Die Befehlszentren für die Angriffe befänden sich in den Niederlanden und gehörten einem ukrainischen Unternehmen.

 

Übersetzung: RT

 

 

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