In einem Ausblick für die Investoren warnt Marko Kolanovic von JPMorgan vor den Meldungen der Mainstreampresse. Man müsse auch die alternativen Medien berücksichtigen.

 

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Marko Kolanovic veröffentlichte den Jahresausblick für 2017 aus der Sicht der Investmentbank JPMorgan, die übrigens als gewaltiges Risiko für das Weltfinanzsystem gilt. Darin geht er auf die Erwartungen für das kommende Jahr ein, warnt vor den anstehenden Risiken (die höher seien als noch in diesem Jahr) und einem deutlich stärkeren Dollar.

 

Zum Schluss seines Briefs schreibt er:

 

«Um die Marktrisiken messen zu können, sollten die Aktionäre die weiteren Steigerungen bei den Anleihenerträgen und der Stärkung des US-Dollars beobachten. Geopolitische Entwicklungen sollten angesichts des Versagens von vielen traditionellen Datenquellen sowohl bei den traditionellen als auch den nicht-traditionellen Datenquellen (wie Big Data-Stimmungsindikatoren, unabhängige Medienanbieter etc.) nachgemessen werden, um die geopolitischen Entwicklungen in diesem Jahr vorhersehen zu können.»

Kolanovic weiß nämlich ganz genau, dass die etablierte Wirtschaftspresse oftmals auch bestimmte Meldungen lanciert und angesichts der engen Verquickung mit den Konzernen die ganze Werbekampagnen schalten als sichere Informationsquelle immer wieder versagen.

 

Indessen sind es vor allem die kleinen, unabhängigen und alternativen Medien, die schon im Vorfeld auf bestimmte Entwicklungen aufmerksam machen und diverse Ereignisse schon ankündigten, als die Mainstreampresse immer noch das Gegenteil propagierte. Gerade auch im Wirtschafts- und Finanzbereich ist es nun einmal so, dass die Mainstreammedien deutlich öfter die «Fake News» liefern als die alternativen Portale.

 

Von Marco Maier, Contra Magazin

 

 

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