Die Gegner einer Verfassungsreform in Italien haben mit einer Mehrheit von 59,11 Prozent bei dem von Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi initiierten Referendum vom Sonntag gewonnen, wie das Innenministerium des Landes meldet.

 

Nach Auszählung aller Stimmen steht das Endergebnis des Volksentscheids fest: 59,11 Prozent „Nein“-Stimmen überwiegen über 40,89 Prozent der „Ja“-Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 65.47 Prozent.

 

 

 

Noch in der Nacht auf Montag hatte Premier Matteo Renzi angekündigt, dass er am Montag seinen Rücktritt bei dem Präsidenten Sergio Mattarella einreichen wird. Es ist möglich, dass nach Renzis Rücktritt eine Übergangsregierung eingesetzt wird, bis es 2018 neue Parlamentswahlen gibt. Möglich sind aber auch Neuwahlen im kommenden Jahr. Es ist auch nicht ausgeschlossen, dass Mattarella ein Rücktrittsgesuch Renzis ablehnt.