Nordkoreanische Hacker sind in das System des südkoreanischen Cyberkommandos eingedrungen und haben möglicherweise vertrauliche militärische Daten entwendet, wie BBC am Dienstag meldet.

 

Laut einem Sprecher des südkoreanischen Verteidigungsministeriums umging eine Gruppe nordkoreanischer Hacker das eigens gegen nordkoreanische Attacken eingerichtete Schutzsystem, dabei sollen vertrauliche Informationen gestohlen worden sein.

„Allem Anschein nach wurden die Server des Cyberkommandos mit Schadprogrammen infiziert. Im Laufe der Ermittlungen haben wir festgestellt, dass ein Teil der militärischen Dokumente, die vertrauliche Informationen beinhalten, gehackt wurden“, so der südkoreanische Militärsprecher. Es sei allerdings nicht bekannt, um welche Art von Informationen es sich genau handle. Die Hacker könnten laut BBC sowohl eher unwichtige als auch geheime militärische Pläne gestohlen haben. Nordkorea beschäftigt laut dem im Exil lebenden Informatik-Professor Kim Heung-Kwan Tausende Mitarbeiter im Bereich der Cyberkriegführung. Seit 2010 konzentrieren sich diese auf sogenannte Programmierschnittstellen (API), die zum Eindringen in nationale Infrastrukturen genutzt werden können.

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