Mit Unterstützung des russischen Versöhnungszentrums in Syrien haben 214 Zivilisten, darunter 104 Kinder, sowie sieben friedenswillige Oppositionskämpfer innerhalb eines Tages die blockierten Stadtbezirke von Ost-Aleppo verlassen. Das wurde am Montagabend auf der Webseite des russischen Verteidigungsministeriums mitgeteilt

Beteiligung am Aussöhnungsprozess

Nach Angaben des Versöhnungszentrums ist die Zahl der am Aussöhnungsprozess beteiligten Ortschaften auf 1.026 gestiegen. Seit Montag seien vier Abkommen über den Beitritt zum Waffenstillstand in den Provinzen Latakia und Damaskus geschlossen worden, hieß es. Im selben Zeitraum wurden die Verhandlungen mit den Feldkommandeuren von bewaffneten Formationen im Ort Muaddamiyet al-Shih in der Provinz Damaskus und von Oppositionsabteilungen in den Provinzen Homs, Hama, Aleppo und Al-Kuneitra weitergeführt.

Die Zahl der bewaffneten Formationen, die sich zum Waffenstillstand bereit erklärten, ist mit 88 unverändert geblieben.

Verstöße gegen Waffenstillstand Laut der Mitteilung sind seit Montag insgesamt 41 Feuerangriffe der bewaffneten Opposition in den Provinzen Aleppo, Damaskus, Derya, Hama und Al-Kuneitra registriert worden. Die Terroristen, darunter die Gruppierungen Jaysh al-Islam und Dschebhat Fath al-Sham (Dschebhat an-Nusra), haben Granatwerfer, Schützenwaffen, reaktive Mehrfach-Raketenwerfer-Systeme, Artillerie und leichte Panzerbüchsen eingesetzt.

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