Vor kurzem noch wurde das gefühlt hundertste Krankenhaus in Aleppo von russischen und syrischen Kampfjets dem Erdboden gleichgemacht, wenn man den Lügen der westlichen Leitmedien vertraut. Nun wurde ein provisorisches Krankenhaus, das vom russischen Militär aufgebaut wurde, zerstört. Medien schweigen oder feiern diesen Beschuss.
Bilder von verletzten und toten Kindern kennt man aus den westlichen Leitmedien zur Genüge. Entweder man nutzt einen ertrunkenen Jungen, um Betroffenheit in Sachen Flüchtlingskrise zu erzeugen und danach über tote und vergewaltigte Frauen in Deutschland zu schweigen oder man nutzt Bilder von verletzten Kindern, um auf die bösen russischen und syrischen Bomber aufmerksam zu machen. Dabei darf da auch mal gerne ein wenig Fälschung dabei sein, für das es einen Lügen-, Verzeihung, Journalisten-Preis gibt.

 

Betroffenheit und Mitgefühl sind in den deutschen Leitmedien und in der Politik nur dort gewünscht, wo ihre Bosse sie finanzieren. Ob man kritisiert, dass in Syrien bombardiert wird, oder ob man Betroffenheit für die Flüchtlingshilfe erzeugen will. Im fälschen, heucheln und lügen sind sowohl Medien und Politik in Deutschland auf den ersten Tabellenplatz in der Liga des Westens aufgestiegen. Sucht man diesmal Schlagzeilen über die Toten in Aleppo, die durch den Beschuss von Rebellen ums Leben gekommen sind, dann findet man wenig bis gar nichts.

 


Zwei tote Mediziner, ein verletzter Journalist und etliche Verwundete wurden bereits in internationalen Medien gemeldet. Für unsere Medien ist das wenig bis gar kein Grund darüber zu berichten. Lügenmärchen und Schadenfreue, das sind die Triebe, die nicht nur die Volksverdummer der Boulevard-Presse hervorlocken wollen, sondern auch die Qualitätsmedien, die anscheinend unkontrolliert und frei ständig versuchen sich intellektuell zu überbieten.

 

Im Übrigen: Im Jahre 2013 haben westliche Leitmedien mehrfach gelogen, als es darum ging Präsident Bashar al-Assad zu stürzen. Er soll im Kampf gegen jene Rebellen Giftgas eingesetzt haben, was aber nie bewiesen wurde. Über den Beweis, dass jene Rebellen solches Giftgas im Waffenarsenal hatten, wird auch nicht berichtet.

Stattdessen wird man wohl noch länger mit jenem Dreck weiter gefüttert, an dem man sich bereits gewöhnt hat. So ist das nun mal in einer westlichen Demokratie, wo Politik und Medien gerne mal ein Auge zudrücken, wenn wieder mal ein Mädchen von einem „Schutzsuchenden“ entweder sexuell belästigt, vergewaltigt oder möglicherweise auch getötet wurde. Alles bedauerliche Einzelfälle, die sich allerdings so schnell anhäufen, dass sie bald die systematischen Lügen der Leitpresse überholen könnten. Oder etwa doch nicht?

Quelle: Contra Magazin

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