Nach den erneuten Vorstößen der syrischen Regierungsarmee haben die Kämpfer der Gruppierung Fatah Halab fast alle Bezirke der Altstadt von Aleppo verlassen, um nicht von ihren Verbündeten im Süden getrennt zu werden, wie der libanesische Sender Al Mayadeen berichtet.

 

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Zuvor hatten die Dschihadisten demnach eine herbe Niederlage bei der Offensive auf die Stadtviertel Karm Al-Maysar und Karm Al-Qaterjy erlitten. Die Regierungskräfte konnten auch das strategisch bedeutende Viertel Sukn-ash-Shababi befreien, gelegen an der Trasse zum Internationalen Flughafen Aleppo.

 

Am Dienstag hatte der russische Regierungschef Dmitri Medwedew am Rande der Verhandlungen mit seinem türkischen Amtskollegen Binali Yıldırım erklärt, dass Moskau und Ankara die Gespräche zur Syrienfrage wieder aufgenommen hätten.

 

Am 5. Dezember hatten sich Vertreter verschiedener Gruppierungen geweigert, Aleppo zu verlassen und erklärt, sie würden „bis zum letzten Atemzug“ kämpfen. Zuvor hatte der russische Außenminister Sergej Lawrow am selben Tag die bewaffneten Gruppierungen, die Ost-Aleppo nicht verlassen wollen, gewarnt, dass sie mit Terroristen gleichgesetzt würden. Nach dem tödlichen Beschuss des russischen Krankenhauses in Aleppo drohte Lawrow den Extremisten am Dienstag erneut mit konsequenter Vernichtung.
 
Die Operation zur Befreiung Ost-Aleppos von den bewaffneten Kämpfern begann am 21. November. Die Regierungstruppen und die Volkswehr nahmen bereits mehrere Schlüsselgebiete ein und befreiten Tausende Zivilisten.
 
Quelle: Sputniknews

 

 

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