Игорь Додон: «Я не думаю, что Молдова станет членом Евросоюза»

 

Der neugewählte Präsident  der Republik Moldau Igor Dodon erwartet schon Anfang des nächsten Jahres eine Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit mit der Eurasischen Wirtschaftsunion zu unterzeichnen.

 

«Als Wirtschaftler verstehe ich, dass wir die Integration der Eurasischen Wirtschaftsraum verstärken müssen. Für uns ist es profitabel. Aber diese Entscheidung soll nur die regierungsfähige Mehrheit treffen. Die Unterzeichnung der Rahmenvereinbarung über die Zusammenarbeit ist das, was wir schaffen können.  Die Außenpolitikinitiative ist das Vorrecht des Präsidenten. Also ich hoffe, dass nach den Parlamentswahlen ganz unterschiedliche Entscheidungen getroffen werden», erklärte Igor Dodon.

 

Darum wird der Präsident den ersten offiziellen Besuch nach Moskau unternehmen, und nur den zweiten nach Brüssel, schreibt PolitNavigator.

 

«Ich bin persönlich ein Euroskeptiker. Ich glaube nicht, dass die Republik Moldau ein Mitglied der Europäischen Union wird. Das brauchen wir nicht. Es gibt ein Assoziierungsabkommen mit der EU, das ich im Laufe der Jahren einer Kritik unterworfen habe. Hätte ich dieses Assoziierungsabkommen überprüfen und außer Kraft setzten. Aber der Präsident verfügt nicht über solche Vollmacht. Solche Entscheidung kann nur die parlamentarische Mehrheit treffen. Solang die pro-europäisch werden, werden wir völlig in ihrer Macht», berichtete Dodon.