Die sogenannten Visegrad-Staaten – Polen, Ungarn, die Slowakei und die Tschechische Republik – wollen ihre Zusammenarbeit intensivieren.

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Dafür haben sich jetzt die Außenminister Ungarns und Polens, Szijjártó und Waszczykowski, ausgesprochen. Mitteleuropa müsse ein Motor der europäischen Entwicklung werden, erklärten sie jetzt bei einem Treffen in Warschau.

Der ungarische Außenamtschef ließ verlauten, man sei sich einig darin, daß die Kooperation der Visegrád-Gruppe intensiviert werden solle. Das böte der Staatengruppe die Möglichkeit, sich in der Weltpolitik mehr Gewicht zu verschaffen. Mitteleuropa solle ein stabiler Wirtschaftgsstandort werden. Es sei wichtig, in die regionale Wirtschaft Mitteleuropas zu investieren.

Beide Minister waren sich auch einig darin, daß die EU dringend reformiert werden müsse. Szijjártó bedankte sich bei seinem polnischen Amtskollegen zudem dafür, daß sich Warschau inzwischen in das ungarische Verfahren gegen Migrantenquoten vor dem Europäischen Gerichtshof eingeklinkt hat. Umgekehrt versicherte Szijjártó bezüglich des laufenden EU-Verfahrens gegen Polen, daß Ungarn keine restriktiven Maßnahmen gegen Warschau unterstützen werde.

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