Wenn Sie auf Facebook bald schon nichts mehr von unseren Artikeln sehen, dann dürfte der Konzern einen neuen Zensurmechanismus auch im deutschsprachigen Raum aktiv geschaltet haben.

 

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Plattformen wie das Contra Magazin, die NeoPresse, die Buergerstimme, Kopp Online, der Preußische Anzeiger, Gegenfrage.com, NuoVisoTV, Timetodo.ch und so weiter leben auch davon, dass die Leserinnen und Leser ihre Artikel auf den Plattformen der «social media» teilen und so auch neue Besucher erhalten. Insbesondere Facebook spielt hierbei eine sehr große Rolle und hat in Sachen «traffic» der Webseiten (ob nun Mainstream oder Alternativ) bereits Google überholt.

 

Nun testet Facebook bereits mit neuen Mechanismen, mit denen sogenannte «Fake News» (bzw. das, was die «Eliten» dafür halten) bekämpft werden sollen, wie der britische «Guardian» mitteilte. Wer nämlich eine «irreführende Sprache» verwendet, wird von dem Tool entsprechend markiert und die Artikel erhalten faktisch keine Reichweite mehr.

 

Mit «irreführender Sprache» meint man jedoch beispielsweise nicht, wenn man die Bezeichnung «Rebellen» für die vom Westen unterstützten Terrorbanden in Syrien verwendet, wenn die Mainstreammedien mittels Propaganda einer ominösen «Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte» oder der «Weißhelme» die Gräueltaten der Extremisten verharmlosen und diese der syrischen Armee unterstellen, oder wenn ukrainische Neonazis die Zivilisten im Donbass massakrieren in den Medienberichten totgeschwiegen oder verharmlost werden.

 

Nein, damit zielt man auf jene Medien ab, die eine alternative Sichtweise auf diese Konflikte haben und den NATO-Neusprech nicht benutzen. Jene alternativen Medien, welche die Propaganda Washingtons, Brüssels, Londons, Berlins usw. hinterfragen und kritisieren.

 

Während in Deutschland schon eine Zensurstelle installiert wurde, um Facebook «politisch korrekt» zu halten, entwickelte das Unternehmen (offiziell erst einmal für den chinesischen Markt) eine Software, die es «dritten Parteien» (also: staatlichen Zensoren) erlaubt, Beiträge zuerst zu kontrollieren, bevor diese auf der Timeline erscheinen. Das heißt: Facebook bereitet sich schon darauf vor, die Plattform quasi auf «moderiert» zu stellen.

 

Falls Sie, werte Leserinnen und Leser als bald schon nichts mehr von Ihren bevorzugten alternativen Medien mitbekommen, dann sind die ganzen Zensurmaßnahmen schon aktiv. Das heißt dann aber auch, dass Sie diese Webseiten künftig eben stets direkt aufrufen (oder auch die RSS-Feeds nutzen) müssen, um über neue Artikel informiert zu sein. Willkommen in der schönen neuen Medienwelt.

 

Von Michael Steiner, Contra Magazin

 

 

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