Moskau ist an einer Normalisierung der Beziehungen zu Berlin interessiert, das jedoch unter Berücksichtigung unserer Interessen, aber nicht nur dort, wo es den deutschen Partnern passt, wie der Direktor des Dritten Europa-Departements des russischen Außenministeriums, Sergej Netschajew, in einem Interview mit der Agentur RIA Novosti sagte.

 

157990534

 

„Wir sind natürlich an einer Normalisierung der Beziehungen zur BRD interessiert. Allerdings sind wir überzeugt, dass dies im Gegenzug unter Berücksichtigung unserer prinzipiellen Interessen geschehen sollte, doch nicht nur fragmentarisch oder nur dort, wo es den deutschen Partnern passt. Sollte Berlin dazu bereit sein, so werden wir die uns entgegengestreckte Hand nicht abweisen“, so der ranghohe Vertreter des russischen Außenministeriums.

 

Ungeachtet der bekannten Probleme „gelingt es, eine gewisse positive Dynamik zu einer ganzen Reihe von Richtungen zu erhalten“, sagte Netschajew weiter.

 

Insbesondere „entwickelt sich weiterhin der politische Dialog, es werden intensive interparlamentarische, zwischenbehördliche und zwischenregionale Kontakte gepflegt“. Zudem existieren aktive Beziehungen hinsichtlich der Bürgergesellschaft und des Jugendaustausches. In der kulturellen und der humanitären Sphäre werden zahllose Projekte in die Tat umgesetzt.

 

„Diese positiven Momente müssen gefestigt und entwickelt werden, worauf wir unsere deutschen Kollegen ständig orientieren“, ergänzte er.

 

 

Метки по теме: ; ; ;