Der Direktor des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, hat auf der Tagung des Nationalen Antiterrorkomitees am Dienstag vor möglichen Sabotageakten auf der Krim gewarnt.
 

 
Ihm zufolge seien ukrainische Staatsorgane, aber auch radikale Organisationen zu aktiven Handlungen übergegangen, um Terror auf der Schwarzmeer-Halbinsel zu verbreiten. Der FSB-Direktor erinnerte daran, dass seine Behörde in diesem Jahr zwei ukrainische Sabotagegruppen zerschlagen hatte.

 
In der Nacht vom 6. auf den 7. August 2016 war in der Umgebung der Stadt Armjansk auf der Krim eine Diversionsgruppe entdeckt worden. Die russischen Geheimdienstler konnten vor Ort 20 selbstgebaute Bomben mit einer Sprengkraft von 40 Kilogramm TNT, Munition, spezielle Initialzündmittel sowie herkömmliche Antipersonen- und Magnetminen, aber auch Granaten und Sonderkampfgerät sicherstellen. Es wurden mehrere ukrainische und russische Staatsbürger wegen dringenden Terrorverdachts festgenommen. Am 10. November nahmen FSB-Mitarbeiter in Sewastopol drei Ukrainer fest. Beim Sondereinsatz wurden bei den Verdächtigen Sprengsätze, Waffen und Munition sowie spezielle Kommunikationsanlagen beschlagnahmt.
 
 

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