Der US-Bürger Romell Broom sollte wegen Mordes durch eine Giftspritze hingerichtet werden, doch er überlebte die qualvolle Exekution. Nun droht ihm die Hinrichtung zum zweiten Mal: Das Oberste Gericht der USA hat sein Begnadigungsersuch abgelehnt, berichtet der Nachrichtensender NBC.

 

Romell Broom

 

Der US-Bürger Romell Broom sollte wegen Mordes durch eine Giftspritze hingerichtet werden, doch er überlebte die qualvolle Exekution. Nun droht ihm die Hinrichtung zum zweiten Mal: Das Oberste Gericht der USA hat sein Begnadigungsersuch abgelehnt, berichtet der Nachrichtensender NBC.

 

2009 sollte Broom sterben. 18 Mal hätten die Urteilsvollstrecker versucht, seine Vene zu finden, um ihm das Gift zu injizieren – vergeblich. „Ich wollte ihnen helfen, habe selbst den Stauschlauch festgezurrt“, sagte Broom. Er sei der erste US-Häftling, der eine Hinrichtung überlebt habe.

 

Die Anwälte des wegen Mordes verurteilten Häftlings hätten an die Rechtsbehörden appelliert, auf einen zweiten Hinrichtungsversuch zu verzichten, denn dies könne als Doppelbestrafung einer Straftat gewertet werden.

 

„Einen Menschen dazu zu zwingen, sich nicht ein-, sondern zweimal auf eine Hinrichtung vorzubereiten – im vollen Bewusstsein, dass beim ersten Mal ein Fehler passiert ist – verstößt gegen unsere Verfassung, weil es eine Strafsteigerung wäre“, so Brooms Anwälte laut dem Nachrichtensender.

 

Das Gericht sei jedoch anderer Meinung. Die Hinrichtung müsse vollzogen werden, weil der Verurteilte beim ersten Mal de facto nicht bestraft wurde: Das Gift habe die Vene nicht erreicht und seine Wirkung nicht entfalten können.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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