Der deutsche TV-Nachrichtensender n-tv hat gegenüber Sputnik kommentiert, warum die Ergebnisse einer Umfrage, die den russischen Präsidenten Wladimir Putin betrifft, kurz nach deren Veröffentlichung entfernt wurden.
 

„Am 1. Dezember gab es bei n-tv die Frage des Tages:,Kann man Putin trauenʻ. Dabei handelte es sich um eine Telefonbefragung, bei der TV-Zuschauer passend zu einem Thema des Tages anrufen können. Diese Form der Umfrage ist nicht repräsentativ. Darauf wird sowohl on Air als auch auf den dazugehörigen Teletext-Seiten 150 und 151 hingewiesen“, so die Pressesprecherin des Senders, Bettina Klauser, auf Anfrage von Sputnik.

 

Laut ihr wurde diese Umfrage um 18.00 Uhr beendet, das Ergebnis wurde anschließend präsentiert.
 

 
Demnach trauen 81 Prozent der Deutschen dem russischen Präsidenten Wladimir Putin. 19 Prozent sagten dabei „Nein“. Außerdem wurde auf dem Bildschirm dargestellt, dass die Umfrage nicht repräsentativ sei.
 

„Das Ergebnis war zudem am 1. Dezember, dem Umfragetag, auf Teletext-Seite 150, und am Folgetag auf Seite 151 abrufbar. Dann wurde das Ergebnis turnusgemäß durch neuere Ergebnisse zu anderen Umfragen der Folgetage ersetzt“, gab Klauser an.

 

Sergej Netschajew, Direktor der Dritten europäischen Abteilung des russischen Außenministeriums, sagte am Montag zu dieser Situation, dass „solche Statistiken dem Mainstream in Deutschland nicht passen“. Außerdem meint er, „ein Teil des politischen Establishments in Deutschland beruht auf Russophobie, aber nicht alle Schichten der Bevölkerung sind den antirussischen Stimmungen unterworfen“.

 

Quelle: Sputnik