Die Reduzierung der finanziellen Möglichkeiten der IS-Terroristen ist den erfolgreichen Schlägen der russischen Luftwaffe in Syrien zu verdanken, sagte Dmitri Feoktistow vom russischen Außenamt in einer Sondersitzung der Uno und der Gruppe für Finanzmaßnahmen gegen Geldwäsche (FATF), wie die Agentur RBC berichtet.

 

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„Nach Experteneinschätzungen sind die Einnahmen des IS aus dem Verkauf von Kohlenwasserstoffen in diesem Jahr um die Hälfte gesunken und betragen 450 Millionen US-Dollar“, zitiert RBC den Vizedirektor des Departements für neue Herausforderungen und Bedrohungen des russischen Außenamtes, Dmitri Feoktistow.

 

„Seit Beginn der Anti-Terror-Operation gegen den IS und andere terroristische Gruppierungen auf syrischem Territorium hat die russische Luftwaffe etwa 10.000 Einsätze geflogen, wobei mehr als 14.000 Objekte des IS und der Al-Nusra-Front vernichtet wurden, darunter über 200 Komplexe zur Produktion, Verarbeitung und Beförderung von Erdölprodukten, 3.000 Benzin-Tankwagen sowie etwa 35.000 Dschihadisten, darunter 2.700 aus Russland und den GUS-Ländern, einschließlich 17 Feldkommandeure“, so Feoktistow.

 

Der Militäreinsatz zur Befreiung der von den IS-Kämpfern vor zwei Jahren eroberten Stadt Mossul war am 17. Oktober gestartet worden. Daran nehmen die irakische Armee sowie schiitische Milizen und kurdische Peschmerga-Einheiten teil, die von der Luftwaffe der internationalen Anti-IS-Koalition aktiv unterstützt werden.
 
Laut dem Chef der Streitkräfte der Anti-IS-Koalition, Stephen Townsend, wird die Befreiung von Mossul noch etwa zwei Monate dauern. Doch selbst dann „wird das alles noch nicht vorbei sein“, so Townsend. Die Koalition habe ihre Aufgaben im Irak noch nicht erfüllt: „Wir haben noch etwa ein Drittel von Euphrat (von Kämpfern — Anm. d. Red.) zu befreien, bis zur syrischen Grenze“, sagte er.

 

Außerdem sei die Befreiungsoffensive erschwert, da Mossul eine „große komplizierte Stadt“ sei und „der Feind zwei Jahre Zeit hatte, die Verteidigung vorzubereiten“.
 
Am 18. Dezember 2015 hatte der UN-Sicherheitsrat eine Resolution verabschiedet, die eine Finanzierung der Terrormiliz IS verbietet. Demnach sollten gegenüber Personen oder Organisationen, die mit dem IS kooperieren, Sanktionen verhängt werden. Außerdem hatte der UN-Sicherheitsrat die Sperrung der Aktiva des IS gefordert und den Waffenverkauf an diese Gruppierung verboten.
 
Quelle: Sputnik

 

 

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