Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat eine nationale Mobilmachung gegen alle Terrororganisationen ausgerufen, berichtet die Zeitung „Hurriyet Daily News“.

„Gemäß dem Artikel 104 unserer Verfassung erkläre ich eine nationale Mobilmachung gegen alle Terrororganisationen“, so der türkische Staatschef.

Dazu zählen die kurdische Arbeiterpartei (PKK), die Terrormiliz Daesh (IS, auch „Islamischer Staat“) sowie die islamistische Bewegung um den Prediger Fethulah Gülen (FETO), den die türkische Regierung offiziell für den gescheiterten Putschversuch in der Nacht auf den 16. Juli verantwortlich macht.

Bei zwei Anschlägen in der türkischen Metropole Istanbul waren am 10. Dezember 44 Menschen getötet worden. Die meisten Opfer sind Polizisten. Darüber hinaus gibt es 166 Verletzte. Zuerst explodierte vor dem Besiktas-Stadion eine Autobombe. Etwa anderthalb Stunden zuvor hatte dort das Spiel zwischen den Erstligisten Besiktas und Bursaspor geendet. Fast zur gleichen Zeit sprengte sich im benachbarten Macka-Park ein Selbstmordattentäter in die Luft. Die Behörden vermuten die in der Türkei verbotene kurdische Arbeiterpartei (PKK) hinter der Tat.

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