Eine mögliche Zuspitzung der Beziehungen zwischen Russland und den Nato-Ländern gilt als Hauptbedrohung im kommenden Jahr. Dies geht aus dem Bericht des US-Rates für auswärtige Beziehungen, „Hauptbedrohungen, die im Jahr 2017 beobachtet werden müssen“, hervor.

 

Militärübung in Estland (Archivbild)

 

Die Verfasser des Berichts setzten einen möglichen Konflikt zwischen Moskau und der Allianz an die erste Stelle in der Kategorie der Gefahren, deren Einfluss als „hoch“ und deren Wahrscheinlichkeit als „mäßig“ eingeschätzt werden. Laut dem Dokument handelt es sich dabei um „eine absichtliche oder unbeabsichtigte Militärkonfrontation“, die durch ein „aggressives Verhalten“ Russlands in Osteuropa hervorgerufen werden könnte.
Die zweite Stelle in der gleichen Kategorie belegt „die ernsthafte Krise in Nordkorea“ aufgrund seiner Atomtests sowie „der militärischen Provokationen und der inneren politischen Instabilität“. Den dritten Platz nimmt ein möglicher großer Hackerangriff auf „eine äußerst wichtige US-Infrastruktur“ ein. Die Verfasser des Berichtes zählen auch einen Terroranschlag in den USA zu den möglichen Gefahren für 2017.

 

An erster Stelle in der Kategorie der Gefahren, deren Einfluss der Rat als „mäßig“ und deren Wahrscheinlichkeit er als „hoch“ einschätzt, steht ein möglicher Gewaltausbruch in Afghanistan. In die gleiche Kategorie gehören aus Sicht der Verfasser des Berichtes die Zuspitzung des Konflikts zwischen der Türkei und der Kurden sowie die Eskalation des Bürgerkrieges in Syrien. Dabei handelt es sich vor allem um eine mögliche Intervention anderer Länder.

 

Dieser Bericht wird seit 2008 jährlich veröffentlicht. Seine Autoren zählen dort Konflikte auf, die sich im nachfolgenden Jahr zuspitzen könnten.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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