YouTube hat den offiziellen Kanal des nordkoreanischen Staatsfernsehens gesperrt, berichtet die US-Zeitung „The Washington Post“. Der Onlinedienst ließ die Entscheidung unkommentiert.

 

Accounts würden gesperrt, wenn sie die Nutzerbedingungen oder das Gesetz verletzen, erklärte der Mutterkonzern Google dazu. Nordkoreas Staatsfernsehen sei von YouTube stillgelegt worden, weil der Onlinedienst befürchtet habe, andernfalls gegen US-Sanktionen zu verstoßen, schreibt die Zeitung. Es sei wohl darum gegangen, dass der Kanal theoretisch mit Werbung hätte Geld verdienen können.

Bis dato habe Nordkoreas Zentralfernsehen Nachrichtensendungen und Eilmeldungen über den Kanal gesendet. Im Januar sei bei YouTube live über den Test einer Wasserstoffbombe berichtet worden. Experten würden die Entscheidung von YouTube bedauern, weil dadurch noch weniger Informationen aus Nordkorea verfügbar seien, schreibt die Zeitung.

via Sputnik