Auf Befehl von Russlands Präsident Wladimir Putin bereiten sich die russischen Militärs auf die Ausfuhr der noch in Ost-Aleppo verbliebenen Kämpfer vor, wie das russische Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien am Donnerstag meldet.

 

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„Auf Befehl des russischen Staatschefs Wladimir Putin bereitet das Zentrum für Versöhnung zusammen mit den syrischen Behörden die Ausfuhr der verbliebenen Kämpfer und deren Familien aus den östlichen Bezirken der Stadt Aleppo vor“, heißt es in der Mitteilung.

 

Die Kämpfer sollen demnach mit 20 Bussen und zehn Krankenwagen über einen speziellen Korridor in Richtung der Stadt Idlib abtransportiert werden. Die syrischen Behörden gewährleisteten Extremisten, die sich freiwillig zum Verlassen Ost-Aleppos bereiterklärten, die Sicherheit.

 

Am Vortag hatten die Kämpfer die Vereinbarungen über den Abzug aus der Stadt gebrochen und die Regierungstruppen erneut angegriffen. Die syrische Armee konnte die Attacke der Terroristen abwehren und setzte die Operation zur Befreiung von den unter deren Kontrolle stehenden Ostbezirken von Aleppo fort.

 

Zuvor hatte das Zentrum für Versöhnung der Konfliktparteien bekannt gegeben, dass etwa 6.000 Zivilisten, darunter mehr als 2.200 Kinder, aus den durch Terroristen kontrollierten Aleppo-Bezirken gerettet und in Sicherheit gebracht worden sein. Über 360 Kämpfer sollen ihre Waffen niedergelegt und in den westlichen Teil von Aleppo gewechselt haben. 329 von ihnen seien bereits amnestiert worden.

 

Quelle: Sputniknews

 

 

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