Wegen den angeblichen Cyber-Interferenzen durch Russland während des Wahlkampfs, will Noch-US-Präsident Obama eigenen Aussagen zufolge vor dem Ausscheiden aus dem Weißen Haus gegen Russland vorgehen.

Von Marco Maier

Obwohl sämtliche bisherigen Indizien gegen eine direkte russische Einmischung in die US-Wahlen sprechen (während die USA sich im Gegenzug ganz offen in die russischen Wahlen einmischen), kündigte US-Präsident Barack Obama an, noch während seiner restlichen Amtszeit (die im Januar zu Ende ist) gegen Russland vorgehen zu wollen.

So sagte er im National Public Radio, dass die USA «in einer Zeit und an einem Ort unserer Wahl» zuschlagen würden. «Ich denke, es gibt keinen Zweifel, dass wenn irgendeine ausländische Regierung versucht die Integrität unserer Wahlen zu beeinträchtigen, dass wir dann darauf reagieren müssen». Demnach würden einige der Maßnahmen laut Obama öffentlich gemacht, einige jedoch nicht. Das lässt darauf schließen, dass das Establishment in Washington wieder einmal irgendwelchen hinterhältigen Aktionen (wohl inklusive welcher unter «falscher Flagge») starten werden.

Indessen betonte FBI-Direktor James Comey in einem Telefongespräch mit dem neugewählten US-Präsidenten Donald Trump, dass es keine glaubwürdigen Beweise gebe, dass die Russen für die DNC-Leaks und die Veröffentlichung der Podesta-Mails verantwortlich gewesen seien. Es sind vor allem die (für ihre Lügen und ihre Desinformation bekannten) Geheimdienstkreise, die Russland dafür verantwortlich machen wollen. Denn ihnen wäre Hillary Clinton als Präsidentin deutlich lieber, da Donald Trump ihnen ihre Lieblingsarbeit – nämlich Regime Changes anzetteln – wegnehmen will.