Der Druck für eine «Modifizierung» in der Ukraine, kommt in den USA nicht so sehr von Obama, sondern von jenen Akteuren, die politisch und finanziell eine Basis für die Zukunft brauchen. Gemeint sind damit Soros, Kissinger und der dahinter stehende Investment-Club, der sich «Bilderberger» nennt.

 

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Obama steht deshalb unter gewaltigem Druck (was sich auch durch seine jüngste Aussage bestätigt), noch in seiner Amtszeit eine umfassende Neustrukturierung der Ukraine durchzuführen. Das Szepter hätte im Rahmen der Bilderberger-Politabteilung eigentlich von Obama an Hillary weiter gereicht werden sollen. Das hat nicht funktioniert. Nun wird Obama das Szepter an Merkel weiter reichen. Diese Leute wissen, Trump wird nicht jene Klärung in der Ukraine machen, die man braucht, damit die Soros- und Kissinger-hörigen EU-Politiker (3M = Merkel, Mogherini, May) den Rücken so frei haben, dass sie möglichst nachhaltig Aktivitäten von Trump opponieren oder torpedieren können. So lange die Ukraine ein EU-Magengeschwür ist und bleibt, sind die EU- Politiker ziemlich gebunden und belastet, und ohne wirkliche Kraft, um Trump das Leben schwer zu machen.
 

Merkel wird aber nur gut agieren können, wenn sie einen freien Rücken hat. Aktuell ist Merkel im Rahmen der Ukraine durch „Minsk 2“, dessen Umsetzung sie persönlich mit ihrer Unterschrift garantiert hat, sehr unter Druck und gebunden. Mehrere Versuche Merkels, Minsk 2 als eine Art „Kinderspiel ohne Verbindlichkeit“ darzustellen, sind an Putin gescheitert, obwohl sogar die USA Nuland als Vermittler eingeschaltet hatten.
 

Merkel weiß, sie braucht einen freien Ukraine-Rücken und macht deshalb gewaltigen Druck. Die Beschießung der Wohngebiete im Donbass, die es so zwar immer gab, aber im Vergleich zu Juli dieses Jahres die zehnfache Intensität erreichten (im Juli ca. 150-250 Artilleriegranaten pro Tag, aktuell 1.500-2.500 Artilleriegranaten pro Tag – sic! – mit jeweils vielen Toten und verwundeten Zivilisten), wird von ukrainischen Medien sehr unterschiedlich dargestellt. Einerseits wird gesagt, dies sei ein vorbereitender Beschuss um die Bevölkerung mürbe zu machen und die Verteidigung der „Separatisten“ zu schwächen. Andererseits wird Merkel als Grund angegeben, die massiven Druck auf Poroschenko macht, damit dieser die Beschießung möglichst intensiv macht. Diese Intensität soll den Druck auf Putin so verstärken, dass er auf Minsk 2 – und damit Merkels Haftung für die Umsetzung des Abkommens –verzichtet.
 

Der ukrainische Generalstabschef hat bei einem Besuch Anfang Dezember in Vilnius klar gemacht, dass die ukrainischen Truppen nun im Donbass zum Einsatz bereit seien. Von den ca. 250.000 ukrainischen Armeesoldaten (Marine und Luftwaffe nicht mitgerechnet) seien ca. 200.000 Mann im Donbass stationiert und könnten so jederzeit losschlagen.
 

In der Ukraine gibt es – interessanterweise ausgerechnet von der Nazi-Fraktion, also den von der EU unterstützen Nazi- Bataillonen – heftigen Widerstand gegen diese Angriffspläne. Die Militärplaner dieser „Bandera“-Fraktion sehen die ukrainische Armee als keinen Gegner für die Russen, diese würden – so die Meinung – die ukrainische Armee in ein paar Tagen erledigen. Die Fraktion um Poroschenko und auch Timoschenko wiederum glaubt an die Überlegenheit der ukrainischen Armee. Man glaubt, es würde gelingen, zuerst den Donbass unter Kontrolle zu bringen und dann möglicherweise noch die Kraft zu haben, um in Russland einzumarschieren, bis Rostow am Don – und dann Russland in Friedensverhandlungen zu zwingen. Wobei man glaubt Russland die Bedingungen diktieren zu können. So eine Art Brest-Litovsk von 1917 in Rostov am Don von 2016.
 

Die Sieg-gläubige Fraktion sagt, es sei ja derzeit so, dass Russland in Syrien so viel Kräfte gebunden habe, dass Russland an der Heimatfront zu schwach sei um gegen die ukrainischen Militärmacht bestehen zu können, die zusätzlich mit NATO- Aufklärungsergebnissen unterstützt wird.
 

Russland könne sich einfach keinen Zwei-Fronten-Krieg leisten (Syrien und Donbass). Wobei dieser Zwei-Fronten-Krieg von der NATO im Baltikum schnell zu einem Drei-Fronten-Krieg ausgeweitet werden könnte. Die europäischen NATO-Militärplaner glauben das auch, weshalb die NATO ja ihre Baltikum-Truppen gerade verstärkt hat. Teile der US- Militärplanen sind ebenfalls der Meinung. Um dem Ganzen „Baltikum-Druck“ Nachdruck zu verleihen, hat die NATO Anfang November 2016 300.000 Mann in höchste Alarmbereitschaft versetzt. Zur gleichen Zeit ist aus den USA kommend, in Deutschland, die größte Munitionslieferung seit 20 Jahren (sic!) für die US-Army eingetroffen. Honni soit qui mal y pense? Zufällige Zufälle?
 

Nun, die Russen denken schlecht und glauben offensichtlich, die NATO bereite über die Ukraine einen Angriff auf Russland vor. Man reagierte von Seiten der Russen auf die NATO- und Ukraine-Aktivitäten mit einer Umgruppierung in Syrien, und partiellem Kriegszustand in Russland.
 

Die russische Luftwaffe zog den Großteil ihrer modernsten Kampfflieger, Su30 und Su35, aus Syrien ab – sie wurden durch Su33 (eigentlich Flugzeugträger-Flugzeuge) der Marine ersetzt. Auch die meisten der modernen Mi 28/35 und Ka 52 Kampfhubschrauber wurden nach Russland zurück beordert und durch älteres Gerät der Typen Mi24 und bewaffnete Mi8- Versionen ersetzt. Im Rahmen dieser Umgruppierung griff der «Islamische Staat» Palmyra an – mit Erfolg.
 

Schließlich teilte Präsident Putin mit, man erwarte von Präsident Obama eine „Weihnachts-Überraschung“ und versetzte alle russischen S400 Einheiten in Kriegszustand. Das bedeutet nicht mehr und nicht weniger, dass seit 12.12.2016 die gesamte Luftraumüberwachung der russischen Armee im Kriegszustand ist. Nicht Kriegsbereitschaft oder „Übung für Krieg“, nein, im Kriegszustand – die Truppen befinden sich bereits im Krieg. Bemerkenswert, das hat es seit dem Ende der Sowjetunion nie gegeben.
 

Die Russen wollen damit einem NATO-Angriff zumindest abwehren können. Vorgesehen ist von der USA und der NATO ein sogenannter PGS (Prompt Global Strike), geleitet vom US-AFGSC-Command (Air Force Global Strike Command) wobei auch die Europäer ihre Global Strike Möglichkeiten mit einbringen werden. Im ersten Schritt ist ein „Conventional“ PGS (CPGS) geplant, der aber – wenn er nicht erfolgreich sein sollte – sofort auf einen nuklearen PGS ausgeweitet werden kann – und auch wird. 2016 wurden die Einsatzpläne für den Nuklearwaffeneinsatz in Europa überarbeitet.
Nun fragt man sich – wie wird der Krieg ausgelöst? Vielleicht der Aleppo Trick? Natürlich könnte die NATO jederzeit einen Prompt Global Strike auslösen. Das würde sich aber nicht so gut machen. Es wär doch besser, wenn Putin auslösen würde. Und es muss doch zu schaffen sein, Putin so zu reizen, dass er militärische Aktivitäten nicht nur setzt, sondern setzen muss.
 

In Aleppo hatten die Russen ein Feldlazarett für die Versorgung von Einwohnern von Aleppo aufgestellt. Es war für Rebellen nicht einsichtig, auch noch nicht sehr bekannt (erst einen Tag in Betrieb). Es wurde trotzdem von Rebellen zielgenau getroffen und dabei wurden zwei russische Ärztinnen und mehrere Patienten getötet. Die Russen fanden heraus, dass die Rebellen wohl über Funk die Koordinaten des Krankenhauses von den USA erfahren hatten. Die Westmedien schwiegen über den Vorfall.
 

Man vermutet nun, dass die Ukrainer versuchen könnten den Krieg so eskalieren zu lassen, indem sie die Krankenhäuser von Donetsk und Lugansk gezielt beschießen, dort viele Tote verursachen und so Putin zum Krieg zwingen. Das Ganze kann man recht problemlos machen, weil die Westmedien – wie auch über die Beschießung des Donbass im Allgemeinen – nicht berichten würden.
Die Frage ist nun noch: WANN wird dieser Krieg beginnen? Nun, zwischen 20. Dezember 2016 und dem 20. Jänner 2017, wobei 2016 als Kriegszeitraum (inklusive Kriegsende) angenommen werden darf. Das genaue Datum kann man nur vermuten, meine Freundinnen Jutta und Victoria (nomen est omen), sind noch nicht da, um mich bestätigen zu können. Achja: Und wer wird gewinnen? Die Russen, keine Frage!

 

Von Viribus Unitis, Contra Magazin

 

 

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