Damaskus. Angesichts der Rückerobérung der Millionenstadt Aleppo sieht sich der syrische Präsident Assad bestätigt und hält der westlichen Einmischungspolitik ihr Scheitern vor. Vor allem für die USA, Frankreich und Großbritannien sei die Niederlage der Terroristen in Syrien „das Besiegen ihrer Marionetten”, sagte Assad. Die Niederlage der Terroristen bedeutet „auch die Niederlage der Länder, die sie steuern”.

In dem seit mittlerweile fünf Jahren tobenden Krieg in Syrien versorgen die USA und ihre Verbündeten die sogenannten „moderaten” Rebellen – darunter auch die Al-Nusra-Front – und andere Anti-Regierungskräfte mit Waffen und militärischer Ausbildung. Diese Gruppen versuchen im Zusammenwirken mit den USA, die legitime syrische Regierung unter Baschar al-Assad zu stürzen.

In einem Interview mit dem russischen Nachrichtenportal „RT“ äußerte sich Assad jetzt zur aktuellen Situation. Er sieht die Einmischungspolitik westlicher Regierungen auf ganzer Linie gescheitert und erklärte: „Also ist für sie die Niederlage der Terroristen das Besiegen ihrer Marionetten. Um es deutlich zu sagen, sie sind ihre Proxis. Und für sie ist deren Niederlage auch die Niederlage der Länder, die sie steuern, seien es regionale Länder oder westliche Staaten wie die Vereinigten Staaten – vor allem die Vereinigten Staaten, danach Frankreich und Großbritannien.”

In den vergangenen Tagen war es den syrischen Regierungstruppen mit Unterstützung Rußlands sowie schiitischer Milizen unter anderem aus dem Iran gelungen, den seit 2012 von den Rebellen gehaltenen Ostteil Aleppos fast vollständig zurückzuerobern.

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Syrien-Video vor der westlichen Einmischung

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