Flugzeuge der russischen Luftstreitkräfte haben mehr als 40 Tonnen Geschenke, die im Rahmen der landesweiten Aktion „Kinder Russlands den Kindern Syriens!“ gesammelt wurden, nach Syrien gebracht, wie die Presseabteilung des russischen Verteidigungsministeriums mitteilt.

 

„Die Rucksäcke mit Konfekt, Basteleien und Schreibwaren haben Jungarmisten (Mitglieder der freiwilligen gesellschaftlichen Kinder- und Jugendorganisation „Bewegung junger Patrioten“ – Anm. d. Red.), Suworow-Schüler, Kadetten, Schülerinnen der Mädchenpension des Verteidigungsministeriums sowie gewöhnliche Schüler aus den Gebieten Tula, Moskau, Wologda, Twer, Kaluga, Kostroma und anderen Landesregionen gesammelt“, heißt es in der Mitteilung.

Laut der Verteidigungsbehörde sind die Angehörigen des russischen Zentrums für Versöhnung der Konfliktparteien in Syrien gegenwärtig damit beschäftigt, diese Geschenke den syrischen Kindern zu überreichen. Dies geschehe in allen von den Regierungstruppen kontrollierten Gebieten des Landes.

Beispielsweise hat die 12-jährige Sidra Zaarur, die von Juni bis November in der Russischen Kinderklinik behandelt wurde, nachdem sie bei einem Beschuss durch Kämpfer in Aleppo beide Beine verloren hatte, von den Schülerinnen der Pension des russischen Verteidigungsministeriums eine Puppe bekommen, die ihr Offiziere des Versöhnungszentrums überreichten.

„Im Vorfeld der Neujahrsfeierlichkeiten machen die russischen Kinder ihren syrischen Altersgefährten Geschenke. Sie wünschen ihnen Frieden und alles Gute. Eine Extra-Geschenksendung wird zur Übergabe im befreiten Aleppo vorbereitet und soll dort in nächster Zeit eintreffen. An der Aktion haben sich mehr als 20 Regionen Russlands beteiligt“, heißt es.

Die von den Jungarmisten in Tula initiierte Aktion „Kinder Russlands den Kindern Syriens“ hat in weniger als einer Wochen im ganzen Land Solidarität hervorgerufen.