Der russische Präsident Wladimir Putin hat sich gestern zum Mord des russischen Botschafters in der Türkei geäußert. Er sprach der Familie und Angehörigen sein tiefstes Beileid aus. Es muss herausgefunden werden, wer hinter diesem Mord stecke und „die Hand des Mörders geführt hat“, so Putin. Putin glaubt, dass der Anschlag zum Ziel hatte, den türkisch-russischen Beziehungen und damit dem Friedensprozess für Syrien zu schaden.

Putin hätte sich mit dem türkischen Präsidenten Recep Erdogan darauf geeinigt, dass eine Arbeitsgruppe aus Russland unmittelbar nach Ankara fliegen wird, um sich an der Untersuchung und Aufklärung des Attentats zu beteiligen. Der russische Botschafter Karlow Andrej Gennadjewitsch ist gestern in Ankara während einer Eröffnungsrede einer Kunstausstellung erschossen worden. Der Attentäter rief dabei radikal-islamistische Parolen und dass Aleppo und Syrien nicht vergessen werden sollten. Die Polizei erschoss den Attentäter, der selber Polizist war.

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