Bei den pro-westlichen Protesten im Winter in Kiew haben viele Teilnehmer nach Angaben des russischen Chef-Drogenfahnders Viktor Iwanow unter Einwirkung von Drogen gestanden, schreibt die Agentur Sputnik.

Bei den pro-westlichen Protesten im Winter in Kiew haben viele Teilnehmer nach Angaben des russischen Chef-Drogenfahnders Viktor Iwanow unter Einwirkung von Drogen gestanden. „Ich habe keine Angaben darüber, dass die Drogen von den USA geschickt worden waren. Aber ich habe Informationen, dass unter den Maidan-Teilnehmern Drogenkonsumenten in riesiger Zahl waren“, sagte Iwanow, Chef der russischen Anti-Drogen-Behörde, am Freitag vor Journalisten. „Diese Menschen waren in einem abnormalen psychoaktiven Zustand.“ Laut Iwanow stehen diese Angaben nicht nur den russischen, sondern auch den ukrainischen Drogenfahndern zur Verfügung. Als „(Euro-)Maidan“ wurden die andauernden Proteste vom November bis Februar in der Ukraine bezeichnet. Der Anlass für sie war die Entscheidung der damaligen Regierung um Präsident Viktor Janukowitsch, die Assoziierung mit der EU auszusetzen und stattdessen den Handel mit Russland auszubauen. Die von der Opposition angeführten Proteste arteten in blutige Krawalle aus. Im Februar erklärte die Opposition Präsident Janukowitsch für abgesetzt. Obwohl die von der Verfassung vorgeschriebene 75-Prozent-Mehrheit im Parlament nicht erreicht wurde, stellten Oppositionsparteien eine Übergangsregierung, die von den westlichen Staaten anerkannt wurde.

 

Die von russischsprachigen Einwohnern dominierten Gebiete im Osten und Süden der Ukraine haben die neue, nationalistisch geprägte Regierung in Kiew nicht anerkannt. In Donezk, Charkow, Lugansk und anderen Städten demonstrierten tausende Menschen für ein Referendum und eine Föderalisierung der Ukraine. Anti-Maidan-Aktivisten besetzten Verwaltungsgebäude, bauten Barrikaden und riefen „Volksrepubliken“ aus. Am 11. Mai stimmten die Gebiete Donezk und Lugansk bei Referenden mehrheitlich für eine Unabhängigkeit von Kiew. Das neue Regime in Kiew schickte Truppen in die Protestregionen. Bei der „Anti-Terror-Operation“ unter Einsatz von Panzern und Heeresfliegern gibt es viele Tote und Verletzte.

Quelle: Sputnik im Mai 2014

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