Dem Pressesprecher des russischen Präsidenten, Dmitri Peskow, zufolge geht es jetzt nicht um eine Krise der Dopingbekämpfung im russischen Sport, sondern vielmehr um eine Krise des weltweiten Systems der Dopingbekämpfung.

 

Russlands Anti-Doping-Agentur Rusada

 

In einem Live-Interview am Donnerstag für das russische Fernsehen berief sich Peskow auf Angaben, die vor kurzem ans Licht gekommen sind.

 

Der russische Präsident Wladimir Putin und die Repräsentanten des russischen Sports würden konsequent ihre ablehnende Haltung gegen Doping äußern, so Peskow. Sie verwiesen auf Unzulässigkeit des Dopingkonsums und bekundeten „ihre Entschlossenheit, gegen dieses Übel zu kämpfen und den Sport vom Doping zu säubern“. Doch all diese Erklärungen und die Bereitschaft, mit den zuständigen internationalen Sportorganisationen zusammenzuarbeiten, seien bisher ohne Antwort geblieben und würden  ignoriert, so Putins Sprecher.

 

Der zweite Teil des Berichts der von Richard McLaren geleiteten unabhängigen Kommission der Welt-Anti-Doping-Agentur (WADA) war am 9. Dezember veröffentlicht worden. Darin wird unter anderem behauptet, dass mehr als 1000 russische Sportler in Manipulationen von Dopingproben in 30 Sportdisziplinen auf verschiedenen Ebenen involviert worden seien.

 

Quelle: Sputnik

 

 

 

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