Das türkische Militär und die sogenannte Freie Syrische Armee (FSA) greifen Ortschaften in dem überwiegend von Kurden bewohnten Kanton Afrin im syrischen Gouvernement Aleppo an. Das teilte der Verteidigungsminister des Kantons, Abdo Ibrahim, am Mittwoch, in einem Interview der Agentur Sputnik mit.

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Der Kanton werde von der kurdischen Partei der Demokratischen Union (PYD) kontrolliert. Am stärksten betroffen seien Dörfer zwischen Manbidsch und El-Bab. „Die Türken und die FSA setzen unter anderem Haubitzen, Mörser und Mehrfachraketenwerfer ein“, sagte Ibrahim.

Bei den Attacken auf die Siedlung Kitne seien am Vortag mehrere Menschen verletzt und ein kurdischer Soldat getötet worden. „Die Verletzten wurden in ein Krankenhaus in Afrin gebracht.“ Ibrahim sagte ferner, dass Afrin ab und zu auch von der Terrormiliz Daesh (Islamischer Staat/IS) angegriffen wird. „Aber diese Attacken konnten abgewehrt werden“, sagte er.

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