Experten der UN-Kommission zur Untersuchung des Luftangriffs auf den humanitären Konvoi im syrischen Aleppo vom 19. September können noch immer keine Ergebnisse vorlegen, wie aus einem Bericht der Ermittler hervorgeht.

 

 

In dem Dokument heißt es, dass es, „obwohl die Ursache des Vorfalls ein Luftangriff war, unmöglich ist, den Täter oder die Täter zu ermitteln“.

Auch die Vermutung, dass der aus der Luft erfolgte Angriff auf den UN-Hilfskonvoi vorsätzlich erfolgt sei, lasse sich bislang nicht endgültig beweisen. Direkt nach dem Vorfall hatten die USA sofort Russland beschuldigt, obwohl keinerlei Beweise zu dieser Version vorlagen.

 

In der Nacht auf den 20. September war eine Attacke auf den gemeinsamen humanitären Konvoi der syrischen Rothalbmondbewegung und der UN-Hilfsorganisationen im Raum von Orum al-Kubra nordwestlich von Aleppo verübt. Laut dem Internationalen Komitee des Roten Kreuzes wurden bei dem Angriff 18 von insgesamt 31 Lastwagen vernichtet und in Orum al-Kubra 18 Zivilisten, darunter ein Mitarbeiter der syrischen Rothalbmondbewegung, getötet.

Der UN-Untersuchungsbericht zu diesem Vorfall war zum 17. Dezember dem UN-Generalsekretär Ban Ki-moon vorgelegt worden.

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