Ein Manager von Google hat eine Klage gegen die Leitung des Internetunternehmens erhoben, dessen Arbeitsverträge gegen das staatliche Arbeitsrecht verstoßen sollen, wie am Donnerstag die Agentur Reuters berichtet.

Der Kläger behauptet, der Suchmaschinen-Riese zwinge seine Angestellten laut Vertrag dazu, sich gegenseitig unter Nutzung eines besonderes Programms – „Stopleaks“ – auszuspionieren. Ein Google-Sprecher nannte diese Beschuldigungen haltlos. Ihm zufolge werden solche Abkommen geschlossen, um ein Entweichen von vertraulichen Informationen zu vermeiden. Darüber hinaus soll das Vertraulichkeitsabkommen, das von allen Mitarbeitern unterzeichnet werden muss, den Angestellten den Informationsaustausch über ihre Arbeit verbieten. Unter den Informationen werden jegliche Angaben zur Arbeit im Unternehmen verstanden. Die Mitarbeiter hätten daher nicht einmal das Recht, miteinander über ihr Gehalt zu reden.

 

Quelle: RIA Novosti