Russlands Präsident Wladimir Putin hat angewiesen, das Abkommen über den Ausbau der russischen Versorgungsbasis im syrischen Tartus zu unterzeichnen, wie aus einem auf der offiziellen Webseite des Kremls veröffentlichten Dokument hervorgeht.

 

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Das Abkommen betreffe neben der Vergrößerung des Geländes der russischen Versorgungsbasis auch die Entwicklung und Modernisierung der dortigen Infrastruktur. Außerdem solle das Verfahren zum Einlaufen russischer Kriegsschiffe in die Territorialgewässer, Binnengewässer und Häfen Syriens geregelt werden.

 

„Mit dem Abkommen wird unter anderem der Status der Angehörigen der Versorgungsbasis, deren Familienmitglieder sowie der zuständigen Organe der russischen Seite definiert“, heißt es.

 

Zuvor hatte der Leiter des Verteidigungs- und Sicherheitsausschusses beim Föderationsrat (Oberhaus), Viktor Oserow, gesagt, dass die zahlenmäßige Stärke des russischen Marineverbandes im Mittelmeer mit dem Ausbau der Versorgungsbasis in Tartus zu einem ständigen Stützpunkt erhöht werden könne.

 

Am 20. Dezember war der russische Außenminister Sergej Lawrow mit seinen Amtskollegen aus der Türkei und dem Iran, Mevlüt Cavusoglu und Mohammed Dschawad Sarif, in Moskau zusammengekommen, um Perspektiven der trilateralen Zusammenarbeit zur Regelung des Syrien-Konfliktes nach der Aleppo-Befreiung zu erörtern.

 

Zuvor war mitgeteilt worden, dass die russische Kriegsmarine ihre Versorgungsbasis im syrischen Tartus zu einem ständigen Stützpunkt ausbaue.

 

Der materiell-technische Versorgungspunkt der russischen Marine im syrischen Hafen Tartus hatte 1977 zu funktionieren begonnen. Eine diesbezügliche Vereinbarung war 1971 zwischen der damaligen Sowjetunion und Syrien unterzeichnet worden. Gegenwärtig ist Tartus der einzige Stützpunkt der russischen Seestreitkräfte an der Mittelmeerküste. Versorgungsarbeiten für die russische Marine führt dort ausschließlich ziviles Personal aus.

 

 

 

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