Über einen juristischen Teilerfolg der AfD-Chefin Frauke Petry hat das Contra Magazin berichtet. Weil die Kölner Journalistenschule KJS bei ihrem angeblichen «Faktencheck» äußerst schlampig vorging, konnte AfD-Chefin Petry eine einstweilige Verfügung erwirken. Dabei haben sie sich nur für die Jobs bei der Lügenpresse vorbereitet.

Von Michael Steiner

Wie «Über Medien» berichtet, darf die Kölner Journalistenschule KJS nicht mehr behaupten, dass «gut ein Viertel» der von ihr in einem angeblichen «Faktencheck» untersuchten Talkshow-Aussagen von AfD-Chefin Frauke Petry zu beanstanden gewesen seien. Auf Basis dieser Überprüfungen der Aussagen hatten viele Mainstreammedien die Rechtspolitikerin angegriffen und ihr vorgeworfen, sie würde viele Falschaussagen machen.

Die Studenten der Schule, die künftig auch für die Mainstreammedien arbeiten wollen, sollten in dem Projekt «Faktenzoom» die Aussagen von Politikern verschiedener Parteien in den Talkshows von ARD und ZDF systematisch unter die Lupe nehmen. Doch anstatt sich an den klaren Wortlaut zu halten, hatten sie teils umformulierte Versionen verwendet. So behaupteten sie, Petry hatte «Die SPD fordert eine Opergrenze für Flüchtlinge» gesagt. In Wirklichkeit jedoch sagte sie (wahrheitsgemäß): «Die Obergrenze wird aus der SPD gefordert».

Ebenso behaupteten die Journalistenschüler, der Satz Petrys «Aus der Türkei können nach wie vor Asylanträge in Deutschland gestellt werden, das ist seit Jahren so passiert», sei falsch, weil man nur von deutschem Boden aus Asyl in der Bundesrepublik beantragen könne. Allerdings zeigt der Kontext zur Aussage, dass Petry damit «Menschen aus der Türkei» meinte, was jedoch auch der Wahrheit entspricht.

Weil die beiden «Faktenzoom»-Beurteilungen falsch seien, ist auch das Fazit der angehenden Journalisten falsch. Denn so sind es nicht mehr «gut ein Viertel» ihrer Aussagen, sondern «nur» noch etwa 15 Prozent, womit sie nicht mehr Spitzenreiterin ist. Wobei es auch bei den anderen untersuchten Politikern (wie z.B. CSU-Politiker Markus Söder) so ist, dass manche angebliche Unwahrheiten eigentlich doch der Wahrheit entsprechen, weil die Journalistenschüler schluderten. Diese haben das Projekt nun vorerst offline gestellt um das Ganze entsprechend anzupassen.

Doch eigentlich machen die angehenden Journalisten nur ihren Job, der sie auch für die Lügenpresse und die Fake News der Mainstreammedien qualifiziert, bei denen man vor allem politisch unliebsamen Personen und Parteien schaden will. Bei späteren Bewerbungen macht sich das sicher gut zu schreiben: «Ich habe beim ‘Faktencheck’-Projekt mitgearbeitet und dort versucht, der AfD zu schaden. Leider ist man uns auf die Schliche gekommen. Aber ich habe daraus gelernt und werde das künftig viel geschickter anstellen».

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