Japan beginnt mit Maßnahmen zur Remilitarisierung des Landes. Feindbild Nummer eins ist hierbei China.

Von Marco Maier

Japan und China haben nicht nur wegen der Geschichte (insbesondere die Mandschurei-Krise und der zweite japanisch-chinesische Krieg) ein schwieriges Verhältnis zueinander. Auch Territorialkonflikte im Ostchinesischen Meer tragen dazu bei. Hinzu kommt, dass die japanische Regierung genauso eine Vasallenadministration für das US-Establishment darstellt – und diese haben vor allem die Volksrepublik ohnehin im Visier.

Nun, mit dem Ende der bisherigen «pazifistischen Verfassung», hat die japanische Küstenwache ein neues Rekordbudget von 210 Milliarden Yen erhalten, sowie acht neue Schiffe in Dienst gestellt. Auch personell wurde aufgerüstet: 200 neue Mitarbeiter wurden eingestellt. Doch das ist nicht alles. Die japanische Regierung hat ein neues Rekord-Militärbudget von 5,1 Billionen Yen aufgestellt – offiziell um den «Bedrohungen» aus Nordkorea und China begegnen zu können. Zudem erhält die japanische Marine sechs neue U-Boote und die Armee ein neues Raketenabwehrsystem.

Unter dem Deckmantel der «Selbstverteidigung» wird massiv aufgerüstet. Wahrscheinlich, um in einem Stellvertreterkrieg gemeinsam mit Südkorea, Taiwan und anderen US-Verbündeten in der Region gegen China Krieg zu führen, während die Amerikaner sich zumindest eine Zeit lang auf Waffenlieferungen beschränken werden, bevor sie dann wohl selbst militärisch eingreifen, wenn die chinesischen Truppen bereits abgekämpft sind.

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