Im Westen nichts, neues — und zugegeben. Trotz bedrohlichen NATO-Übungen wären die russischen Streitkräfte in der Lage die NATO-Truppen zu besiegen. Internationale Medien berichten unter Berufung eines Reports der US-Denkfabrik RAND Corporation über die vernichtende Analyse, nachdem auch das Pentagon diese Auffassung teilt. US-General Breedlove rufte kurz nach seiner Rente bereits zum Dialog auf. Zuvor gab er die Überlegenheit Russlands in «Elektronischer Kampfführung» zu

Der Forschungsbericht, auf den sich internationale Medien der Analysten David Shlapak und Michael Johnson für US-Denkfabrik RAND Corporation berufen, wurde bereits im Februar verfasst. Das 16-Seiten umfassende Schriftstück empfiehlt der NATO deswegen auf Abschreckung im Baltikum zu setzen, wie man durch den Truppenaufmarsch gerade beobachten kann. Der brasilianische Journalist analysierte bereits im vergangenen Mai das Kräfteverhältnis zwischen den NATO-Westmächten und der russischen Föderation auf RT international. Der komplette Forschungsbericht der RAND-Coporation kann hier abgerufen werden.

 


Aktuell greifen internationale Medien die RAND-Analyse von Februar auf, nachdem ein US-Senator den stellvertretenden US-Staatssekretär für Verteidigung, John Carpenter, zur Lage in Europa befragte. Carpenter, zuständig im Pentagon für Russland-Angelegenheiten, bestätigte die Analyse von RAND dahingehend, dass Russland einen NATO-Überfall innerhalb von 60 Stunden zerschlagen würde. Also trotz NATO-Mänvoer wie Ananconda und Sabre Strike alles beim Alten. Bis Ende 2017 wolle man in der Lage sein, die „russische Aggression“ im Baltikum und in der Ukraine zu bändingen. Der RAND-Bericht basiert im Übrigen auch auf die „Aggressionen Russlands“ in der Ukraine und im Baltikum. Die aktuelle Debatte ist bei Sputnik international abrufbar.

 

 

Ebenso griff der neuseeländische Herald die Warnung des hochrangigen US-Beamten im Pentagon auf, wonach die Truppenverlegungen des russischen Militärs in Richtung Westen dem Ostfeldzug der Westmächte einen Strich durch die Rechnung machen könnten. Die neuseeländische Tageszeitung beruft sich wie Sputnik auf die Anhörung im US-Ausschuss für auswärtige Angelegenheiten, wo Carpenter vor dem massiven geographischen und zeitlichen Vorsprung der Russen warnte. Russland reagierte erst auf den NATO-Kurs und kündigte daraufhin an, weiter Truppen an die Westflanke zu verlegen.

 


Bereits im Vorfeld der RAND-Analyse warnte der deutsche NATO-General Domröse vor einer militärischen Überlegenheit seitens Russlands. Anders der US-Oberbefehlshaber der NATO-Streitkräfte in Europa (SACEUR), General Philip Breedlove, der zu Jahresbeginn von einer NATO-Überlegenheit ausging. Allerdings warnte Breedlove, dass Russland den elektronischen Kampf besser führe. Aktuell mahnt der inzwischen pensionierte NATO-General zu Gesprächen mit Russland, wie der Defense Report berichtet.

 

Die Nachfolge von Breedlove als Supreme Allied Commander Europe (SACEUR) trat der Vier-Sterne-General Curtis Michael Scaparotti an, der zuvor Kommandeur der US-Streitkräfte in Südkorea war.

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