Der ehemalige US-Außenminister Henry Kissinger wird dem designierten US-Präsidenten Donald Trump helfen einen Plan für die Normalisierung der Beziehungen mit Russland auszuarbeiten. Dies wurde in dem Artikel der deutschen Zeitung Bild erklärt.

 

Henry Kissinger

 

Nach der Mitteilung des deutschen Tabloids unter Berufung auf Angaben der europäischen Nachrichtendienste hält Kissinger die Aufnahme von Beziehungen zu Russland für einen richtigen Schritt auf dem Hintergrund des Aufstiegs von China.

 

Kissinger habe sich über eine lange Zeit für die Verbesserung der Beziehungen zwischen Moskau und Washington eingesetzt, meinte er doch, das könne die globale Stabilität fördern. Bei vielen stoße eine derartige Herangehensweise auf Ablehnung, da man der Auffassung sei, die USA müssten auf die Durchsetzung ihrer Werte verzichten, so die Autoren des Artikels. Kissinger, der für seine realistische Einstellung zu Fragen der Weltpolitik bekannt sei, habe jedoch andere Prioritäten. „Er ist Realist. Das Wichtigste sind für ihn die Beibehaltung des Kräftegleichgewichts in der Welt, nicht aber Gespräche über Menschenrechte oder Demokratie“, zitiert „Politico“ den Chef der niederländischen analytischen Cicereo Foundation, Marcel H. Van Herpen.

 

Nach der von den europäischen Nachrichtendiensten durchgeführten Analyse, bestrebt sich der neue US-Präsident «auf den Rat von Henry Kissinger» die Sanktionen gegen Russland aufzuheben.

 

Die Autoren des Artikels weisen darauf hin, dass es Moskau vorgeschlagen wird, die Sicherheitsgarantien für die Ostukraine zu geben, und der Westen  aufhören wird, «empört» über die Krim zu äußern. Obwohl die Halbinsel offiziell nicht als russisches Territorium anerkannt wird, sondern wird die Krim-Frage nicht als Problem in den US-Russland-Beziehungen sein.

 

 

 

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