Donald Trumps Wahlsieg in den USA sowie die großen Energiegeschäfte mit Japan und Katar verweisen darauf, dass Moskau in den Bereichen Diplomatie und Wirtschaft im Jahr 2017 eine führende Rolle spielen wird, wie das Wirtschaftsmagazin „Forbes“ schreibt.

Putins zweitägiger Japan-Besuch am 15. und 16. Dezember, bei dem ganze 60 Wirtschaftsvereinbarungen abgeschlossen werden konnten, könnte ein Anreiz für all jene sein, die im kommenden Jahr mit Russland Geschäfte machen wollen, heißt es in dem „Forbes“-Artikel.

„Künftig werden Milliarden Dollar zwischen Japan und Russland hin und her fließen, diese werden für  Förderung am Schelf, den Bau eines weiteren Flüssiggaswerkes auf Sachalin sowie einer Gaspipeline nach Hokkaido ausgegeben werden“, heißt es. Abes Entscheidung, Putin einzuladen, zeuge von dem verzweifelten Wunsch, die Beziehungen zu Russland zu festigen. Ein weiterer Faktor, der Moskau wahrscheinlich in die Hand spielen werde, sind dem Wirtschaftsmagazin zufolge Donald Trumps Sieg bei den Präsidentschaftswahlen in den USA sowie die Ernennung des ehemaligen Exxon-Mobil-Chefs zum US-Außenminister in Trumps Kabinett.

Auch Katar wende sich nun Russland zu, was Moskaus Rolle stärken könne, so „Forbes“. Im November hatte ein Joint Venture, bestehend aus dem Trader Glencore und dem Staatsfond von Katar (QIA), 19,5 Prozent der Aktien des russischen Ölkonzerns Rosneft erworben.

Die Wahl Trumps und die Energiegeschäfte in Milliardenhöhe mit Katar und Japan signalisierten, dass Russland neue politische und ökonomische Perspektiven erwarten könne. Moskau werde 2017 die Möglichkeit bekommen, aus einer kolossal starken Position heraus zu handeln.

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