Ein libyscher Jugendlicher hat am Wetzlarer Bahnhof der hessischen Stadt Herborn zuerst ein Mädchen bedrängt und dann eine couragierte Helferin attackiert. In Absprache mit dem Jugendamt haben die Polizeibeamten eigenen Angaben zufolge den Libyer kurze Zeit nach der Festnahme wieder entlassen.

 

Am Freitagmorgen belästigte demnach der 17-jährige Flüchtling eine Jugendliche, die auf einen Zug wartete, wie aus der Pressemitteilung der Polizei hervorgeht. Eine 22-Jährige, die das aufdringliche Verhalten des jungen Mannes bemerkte, forderte ihn auf, das Mädchen in Ruhe zu lassen.

Daraufhin beleidigte der Migrant die Helferin als „kleine Schlampe“ und ging auf sie los. Er schlug nach ihr und würgte sie, worauf die junge Frau stürzte. Erst nach Eingriff einiger umstehenden Menschen hörte er auf, die am Boden liegende Frau zu treten. Die Frau erlitt Prellungen und klagte über Übelkeit und Kopfschmerzen. Nach der Tat flüchtete der junge Mann, wurde später jedoch gefasst. Obwohl er zunächst angegeben hatte, aus Algerien zu stammen, räumte er danach ein, Libyer zu sein. Der Jugendliche ist offiziellen Angaben zufolge in einer Unterkunft für unbegleitete minderjährige Asylsuchende untergebracht. Nach der Vernehmung wurde er in Absprache mit dem Jugendamt wieder entlassen.

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