Der US-Militärstützpunkt bei Futemna auf Okinawa sorgt seit Jahrzehnten für Unfrieden. Seit Jahren bemüht sich Tokio, die US-Basis wenigstens innerhalb der Präfektur zu verlegen oder zu verkleinern, berichtet das Magazin Zuerst! aus Deutschland.

 

Jetzt kommt offenbar Bewegung in die Angelegenheit. Das japanische Verteidigungsministerium hat jetzt neuerlich Maßnahmen in die Wege geleitet, um die US-Basis zu verlegen.

Wie japanische Medien berichten, wurde jetzt mit Bohrungen im Meeresboden begonnen, um einen abgegrenzten Raum für den Standort der künftigen Basis festzulegen. Aber auch am Ort neuen Standort demonstrierten etwa 200 Menschen gegen die Fortsetzung der Bauarbeiten. Diese waren im März schon einmal unterbrochen worden.

Streit gibt es aber auch noch wegen eines anderen Themas. Laut Behördenverfügung sollen künftig nicht nur Okinawa, sondern auch andere Regionen Japans die Kosten für die Unterhaltung der US-Militärinfrastruktur mittragen.

Seit Jahrzehnten sorgt die Anwesenheit des US-Militärs auf Okinawa immer wieder für Reibereien. Grund dafür sind Zwischenfälle mit US-Soldaten, darunter Vergewaltigungen und Raubüberfälle.

 

Quelle: Zuerst.de

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