Etwa zwei Millionen ausländische Touristen haben im Jahr 2016 die Halbinsel Krim besucht, darunter mit überwiegender Mehrheit Ukrainer. Das ist viermal so viel wie im vergangenen Jahr, wie Alexej Tschernjak, Chef des Tourismus-Ausschusses des Krim-Parlaments, mitteilte.

Demnach kamen 2016 Menschen aus insgesamt 64 verschiedenen Ländern auf die Krim, insgesamt etwa 1,9 Millionen. „Dabei waren der Großteil der Ausländer ukrainische Bürger, die über die Grenzkontrollpunkte kommen“, erläuterte Tschernjak. Aus anderen Ländern seien nur etwa 100.000 Personen auf die Krim gekommen, hieß es.    Außerdem ergänzte Tschernjak auch Zahlen der letzten zwei Jahre: Demnach besuchten im Jahr 2014 gerade einmal rund 150.000, im Jahr 2015 etwa 450.000 Ukrainer die Krim nach deren Vereinigung mit Russland.

Die Krim war im März 2014 — nach gut 22 Jahren in der unabhängigen Ukraine — wieder Russland beigetreten, nachdem die Bevölkerung der Halbinsel bei einem Referendum mehrheitlich dafür gestimmt hatte. Anlass für die Volksabstimmung war der nationalistisch geprägte Staatsstreich in Kiew vom Februar 2014. Die ukrainische Regierung erkennt die Abspaltung der Krim nicht an.

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