In Syrien scheint sich die Erwartung von Experten zu bestätigen, daß die syrischen Regierungstruppen, die von Rußland und dem Iran unterstützt werden, nach der Rückeroberung von Aleppo jetzt die Rebellenhochburgen in der Provinz Idlib im Nordwesten des Landes ins Visier nehmen. Dort werden nach Beobachterberichten Stellungen der Rebellen jetzt verstärkt aus der Luft angegriffen.

 

Mindestens acht Angriffe seien auf Binisch, Sarakeb und Dschisr al Schakur geflogen worden, drei wichtige Städte in der Provinz Idlib.

Anwohner berichteten außerdem, daß auch im Westen und Süden der Provinz Aleppo russische und syrische Kampfflugzeuge angegriffen hätten. So seien die Ortschaften Chan al Assal rund 14 Kilometer westlich von Aleppo sowie Hreitan, Andan und Atareb getroffen worden.

Rußland und der Iran kündigten darüber hinaus an, ihre Kooperation in Syrien fortzusetzen. Die Rebellen, bei denen es sich zum überwiegenden Teil um vom Westen und arabischen Ländern unterstützte islamistische Terrorgruppen handelt, sehen sich nach ihrer Vertreibung aus Aleppo in der unkomfortablen Lage, in Idlib jetzt den Angriffen der syrischen Regierungstruppen weitgehend ohne den Schutz größerer Städte ausgesetzt zu sein. Syriens Präsident Bashar al-Assad hat wiederholt angekündigt, den Kampf bis zur kompletten Wiederherstellung der territorialen Integrität seines Landes weiterführen zu wollen.

Quelle: Zuerst!

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