Während westliche Leitmedien nach den Terroranschlägen, Vergewaltigungen, Morden und anderen Verbrechen über die Erfolge der Abschiebungen schreiben, kommt das Contra Magazin zu einer anderen Rechnung. Die Zahl der Einwanderer soll sich durch den Familiennachzug nun drastisch erhöhen. Besonders die Asyindustrie soll laut dem Autor Michael Steiner Druck auf die Politik ausüben.

Schon jetzt kann man davon ausgehen, dass sich die Zahl der Syrer und Iraker in Deutschland bald schon dramatisch erhöht. Der Familiennachzug macht es möglich. Auch die Asylindustrie macht Druck.

Von Michael Steiner

Seit Beginn des Krieges in Syrien sind mehr als 600.000 Menschen aus dem Land nach Deutschland gekommen. Der Großteil von ihnen hat das Recht auf Familiennachzug – dort wo dieser seit der Gewährung des subsidiären Schutzes (ab dem vierten Quartal 2016) nicht mehr gewährt wird, helfen eben Klagen vor Gericht nach. Dort wird ihnen zumeist auch das Recht zugesprochen, ihre Familienangehörigen nachzuholen.

Iraker sind zwar nicht so viele gekommen wie Syrer, dennoch machen auch sie einen nicht unerheblichen Anteil der gesamten Asylbegehrenden aus. Hierbei dürfte es sich (auch angesichts der Rückkehr einiger tausend Iraker in die Heimat) um wohl rund 200.000 Personen handeln. Auch sie haben fast durchwegs das Recht, nach dem positiven Asylbescheid einen Antrag auf Familienzusammenführung zu stellen und so ihre Angehörigen nachzuholen.

Geht man davon aus, dass auch nur 70 Prozent dieser Menschen (immerhin sind nur wenige Familien nach Deutschland gekommen, dafür jedoch zu rund zwei Dritteln junge Männer) ihre Familien nachholen wollen und jeder von ihnen im Schnitt etwa 4 Leute aus seiner (Groß-)Familie nach Deutschland bringen möchte, dann sprechen wir von einer Summe von 2 bis 2,5 Millionen Menschen, die auf diesen Weg in die Bundesrepublik kommen sollen. Zum Vergleich: Von 2011 bis 2015 kamen über den Familiennachzug laut BAMF rund 311.000 Menschen nach Deutschland. Geht man für 2016 auch nur in etwa von dem Wert des Vorjahres aus, sind es inklusive dieses Jahres schon etwa 400.000.

 

Während man schon jetzt seitens der Kommunen beklagt, dass man kaum die entsprechenden Kapazitäten (insbesondere bei Kitas und Schulen) hat, um einen solchen Andrang überhaupt in den Griff zu bekommen, fordert die Asyl- und Mitleidsindustrie bereits mit Nachdruck, den Familiennachzug äußerst liberal zu gestalten. Immerhin brauchen sie ja auch eine Beschäftigung für die vielen neuen Mitarbeiter und einen Grund, immer mehr Geld einzufordern. Doch dass das ganze System auch mal zusammenbricht, wenn nur noch Forderer kommen aber immer weniger Geber vorhanden sind, will diesen Leuten nicht in den Kopf.

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