Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe hat das Video, in dem der Berlin-Attentäter Anis Amri sich zur Terrormiliz Islamischer Staat (in Russland verboten) bekennt, als authentisch bezeichnet. In der dreiminütigen Videoaufnahme schwört der Tunesier dem IS-Anführer Abu Bakr al-Bagdadi die Treue. Kurz nachdem der Attentäter in Italien erschossen worden war, veröffentlichte das IS-Sprachrohr Amak das Video, das berichtet RT.

Die Bundesanwaltschaft hat den 40-jährigen Tunesier, der im Verdacht stand, ein Komplize von Amri zu sein, freigelassen. Aus der Behörde hieß es, dass es neue Erkenntnisse über den Weg Amris von Berlin nach Italien gebe, meldete rbb laut dem russischen Sender RT. Die Ermittler sollen bei seiner Leiche eine niederländische SIM-Karte gefunden haben, heißt es. Aus den Niederlanden soll er mit der Bahn über Frankreich nach Mailand gefahren sein, wo er in seinem Auto der Polizei aufgefallen war.

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